Kreis Düren: Auch der Weg zur Schule will geübt sein

Kreis Düren : Auch der Weg zur Schule will geübt sein

In NRW beginnt am Mittwoch wieder die Schule — für manche Kinder zum ersten Mal. Damit vor allem die Neulinge sicher in der Schule ankommen, hat die Polizei Hinweise für den sicheren Schulweg zusammengefasst.

S wie „sichtbare Kleidung“, die auch im Dunkeln gut zu sehen ist. Sie hilft Verkehrsteilnehmern, Kinder rechtzeitig zu erkennen.

C wie „Chaos vermeiden“, insbesondere im Parkraum unmittelbar vor den Schulgebäuden. Wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen (müssen), dann gilt es, bestehende Halte- und Parkverbote einzuhalten. Besser ist es, Schulkinder zu Fuß zu begleiten.

H wie „Hektik vermeiden“: Wer sich beeilen muss, kann sich schlechter auf den Straßenverkehr und seine Gefahren konzentrieren. Es sollte ausreichend Zeit für den Schulweg eingeplant werden.

U wie „Umwege in Kauf nehmen“: Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Fußgängerüberwege, Fußgängerampeln und Schülerlotsen tragen zur Sicherheit bei und sollten nach Möglichkeit in den Schulweg einbezogen werden.

L wie „Leuchtendes Beispiel“ sein: nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes in Bezug auf Erkennbarkeit im Dunkeln, sondern auch im Hinblick auf das grundsätzliche Verhalten im Straßenverkehr. Kinder lernen von ihren direkten Vorbildern.

W wie „Wiederholungen“: Wann bleibt man stehen? Wo überquert man am sichersten die Fahrbahn? Wie oft schaut man nach links und rechts? Wiederholungen helfen, sicheres Verhalten zu verinnerlichen.

E wie „Erkennen“ von kritischen Orten und Situationen auf dem Weg und das richtige Verhalten üben.

G wie „gemeinsames Üben“ der Teilnahme am Straßenverkehr. Das hilft Kindern, Sicherheit zu erlangen. Warum also nicht die letzen beiden Ferientagen nutzen, um den Schulweg gemeinsam zu gehen, potenzielle Gefahren zu erkennen und entsprechendes Verhalten einzuüben?