Düren: Auch 100 Jahre nach der Uraufführung wirkungsvoll

Düren : Auch 100 Jahre nach der Uraufführung wirkungsvoll

„Ach die Liebe, die dumme Liebe“, „Machen wir‘s den Schwalben nach, baun wir uns ein Nest!“ — zwei von vielen Ohrwurm-Melodien aus „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán. Die operette wird am Sonntag, 15. April, 18 Uhr, im Haus der Stadt Düren aufgeführt. Um 17.15 Uhr gibt es eine Einführung in das Stück. Die Aufführung wird auch für Sehbehinderte und Blinde mit Hörbeschreibung angeboten.

Selbst mehr als 100 Jahre nach der Uraufführung verfehlt Kálmáns heiter musikalischer Stoßseufzer „Ach die liebe, die dumme Liebe!“ seine Wirkung nicht. Er hat es sogar geschafft, zum Motto in der gesamten Spielzeit 17/18 des Theaters Düren zu werden.

Um Liebe geht es auch in dem Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach, das die kaiserliche und königliche Welt zwischen Wien und Budapest als historischen Hintergrund hat. Dort verliebt sich Fürst Edwin in eine Chansonette. Skandal! Die fürstlichen Eltern verloben ihren Sohn per Zeitungsannonce höchst standesgemäß mit seiner gräflichen Cousine Stasi. Nach zahlreichen Verwicklungen finden sich die von der „dummen Liebe“ füreinander bestimmten Paare zum Happy End.

Das Landestheater Detmold setzt die Operette mit ihren eingängigen Melodien und ihrer unterhaltsamen Geschichte gekonnt in Szene. György Mészáros hat die musikalische Leitung, inszeniert wurde das Stück von Wolf Widder.

Eintrittskarten gibt es am iPUNKT, Markt 6, Düren, Telefon 02421/25-2525, per E-Mail an theaterkasse@dueren.de oder im Internet auf www.theatertickets.dueren-kultur.de

Mehr von Aachener Nachrichten