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Anzeigen gegen Dürener wegen Alkohol am Steuer, Unfallflucht, Einbruch

Mehrere Anzeigen : Alkohol am Steuer, Unfallflucht, Einbruchdiebstahl

Die Polizei wurde am Montag, 4. Mai, gegen 18 Uhr über einen Verkehrssünder informiert, der mit seinem Auto mit hoher Geschwindigkeit durch den Stadtteil Merken fuhr. Gegen den Täter wurden später mehrere Anzeigen wegen Alkohol am Steuer, Unfallflucht und Einbruchdiebstahl gefertigt.

Ermittlungen vor Ort und Hinweise von Zeugen führten letztlich zu einem 27 Jahre alten Mann aus Düren, der zunächst wegen seiner rasanten Fahrweise auf der Reginastraße in Merken aufgefallen war. Als die eingesetzten Beamten sich auf die Suche nach dem Fahrzeug machten, fanden sie zunächst eine frische Unfallstelle an der Andreasstraße, wo der Wagen einige Meter durch ein Feld gefahren und später gegen einen Baum geprallt war. Der Wagen selbst parkte vor einem Wohnhaus an der Roermonderstraße. Von dem Fahrer fehlte erst einmal jede Spur.

Während die Beamten ihren Ermittlungen nachgingen, wurden sie darauf hingewiesen, dass sich ein Mann soeben an ihrem Streifenwagen zu schaffen machte. Der am Dienstwagen angetroffene 27-Jährige stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen und erklärte zunächst, gar nicht mit seinem Wagen gefahren zu sein. Die Herkunft der frischen Unfallspuren daran konnte er nicht erklären. Später gab er zu, das Fahrzeug genutzt zu haben, denn er verfügte über den Schlüssel.

Die Herkunft zweier weiterer Schlüssel in seinem Besitz klärte sich auch recht zeitnah: Zwei Wohnhäuser an der Peterstraße in Merken hatten kurz zuvor „Besuch" von einem Einbrecher gehabt, der sich über die Rückseite der Grundstücke Zugang verschafft hatte. Als einer der Bewohner den Täter auf frischer Tat ertappte, trat dieser die Flucht an, wobei er einigen Sachschaden an den Wohnhäusern verursachte und zwei Schlüssel von Zugangstüren mitnahm.

Der Dürener wurde zur Polizeiwache gebracht. Dort entnahm eine Ärztin ihm eine Blutprobe. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Beschuldigte die Wache am späten Abend wieder verlassen.

(red/pol)