Heimbach: Antrag der Bürgerinitiative ist abgelehnt

Heimbach: Antrag der Bürgerinitiative ist abgelehnt

Die Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ hatte die Bezirksregierung darum gebeten, als Beteiligte im Regionalplanänderungsverfahren und im Raumordnungsverfahren aufgenommen zu werden (Die „DN“ berichteten). Die Regierungspräsidentin hat den Antrag der Bürgerinitiative jetzt abgelehnt.

Das teilte die Initiative mit. Weiter heißt es : „Es ist jedoch möglich, bis zum 21. Dezember 2012 als betroffene Bürger des Verfahrens Bedenken zu äußern.“ Speziell Bedenken zur Leitungstrasse könnten möglicherweise noch Berücksichtigung finden, so heißt es in einer Mitteilung des Sprechers der BI, Christoph Pranter.

Von der unterirdischen 380kV-Leitungstrasse durch Hausen und Schmidt seien sowohl die Bürger vor Ort, die dauerhaft den unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken ausgesetzt wären, als auch sämtliche Urlauber und Wanderer, die die Region besuchen, betroffen. Es werden den Bürgern auf www.rettetden rursee.de Argumente genannt, die sie der Bezirksregierung mitteilen sollen. Beispielsweise möchte man „kein ständiges magnetisches Feld unter der Dorfstraße“.

Unterdessen macht die Pro-Initiative nochmals darauf aufmerksam, dass ihre Argumente auf www.woffelsbach-rursee.de nachzulesen sind. 70 bis 80 Personen soll diese Initiative umfassen.

(mv)
Mehr von Aachener Nachrichten