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Bei der Falschen gedrängelt: Angetrunkener nach gefährlicher Fahrt gestoppt

Bei der Falschen gedrängelt : Angetrunkener nach gefährlicher Fahrt gestoppt

Ausgerechnet bei einer Zivilpolizistin drängelte ein 23-Jähriger in der Nacht zum Sonntag auf der B264 und gefährdete bei einem Überholmanöver mehrere andere Fahrer. Die Polizistin stellte den angetrunkenen Mann später zur Rede – ihn erwartet nun ein größeres Strafverfahren.

Der junge Autofahrer war in der Vergangenheit bereits mehrfach mit ähnlichen Delikten aufgefallen, weshalb ihm die Fahrerlaubnis schon im vergangenen Jahr entzogen wurde, heißt es im Bericht der Polizei.

Der 23-Jährige war gegen 23.30 Uhr am Samstagabend auf der Bundesstraße 264 zwischen Langerwehe und Düren unterwegs. Dabei fuhr er einer Beamtin, die in einem Zivilauto der Polizei unterwegs war, so dicht auf, dass sie nicht einmal mehr die Scheinwerfer im Rückspiegel sehen konnte.

Dabei fuhr der junge Mann mehrere Schlenker, ehe er schließlich trotz Überholverbots an ihr vorbei zog. Dabei mussten mehrere entgegenkommende Fahrer ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden.

An der Valencienner Straße stoppte er schließlich seine gefährliche Fahrt. Die Polizistin, die ihn verfolgt hatte, stellte ihn und seine Mitfahrer mit Hilfe von hinzugerufenen Kollegen nun zur Rede. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass der Dürener über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte und laut Testergebnissen vor Ort unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand. Ihm wurden auf der Wache Blutproben entnommen.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Die Liste der Anschuldigungen ist lang: Nötigung im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln sowie Überholen trotz Überholverbots.

(red/pol)