Düren: Am Dürener Bahnhof soll gebaut werden

Düren: Am Dürener Bahnhof soll gebaut werden

Das Bahnhofsumfeld in Düren soll schon seit Jahren entwickelt werden. Geplant ist, das gesamte Areal nördlich und südlich des Bahnhofs mit neuer Bebauung oder Sanierungen attraktiver zu gestalten. Der Masterplan für die Innenstadt formuliert entsprechende Ziele, ebenso ein vorher entwickeltes Handlungskonzept, das aber danach nicht weiter verfolgt wurde.

Nun soll der Bereich, in dem der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) angesiedelt ist, entwickelt werden. Ein Investor würde ein mehrgeschossiges Parkhaus bauen. In dem Komplex sollen auch ein Supermarkt (Vollsortimenter) und ein Discounter untergebracht werden. „Die Stadt Düren würde eine solche Lösung begrüßen“, sagt Baudezernent Paul Zündorf.

Das Gelände, auf dem heute der Zentrale Omnibusbahnhof untergebracht ist, soll bebaut werden.

Der Stadt gehört allerdings nur ein Teil des Grundstücks. Die Deutsche Bahn ist Eigentümer des anderen Bereiches. Der Konzern müsste das Gelände also verkaufen. Gerüchten zur Folge denkt das Unternehmen daran, das Grundstück selbst mit einem Parkhaus zu bebauen. „Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der interessierte Investor mit der Bahn handelseinig wird“, sagt Paul Zündorf. Bei einer Bebauung würde der ZOB vor den Bahnhof ziehen.

Verkauft ist dagegen bereits ein großer Teil des Areals an der Südseite des Bahnhof (zur Arnoldsweilerstraße hin). Das Gelände wird von Pendlern als Parkplatz genutzt. Was in diesem Bereich gebaut werden wird, ist noch offen. Vorstellbar seien Wohnungen und Gebäude, in denen Dienstleistungsunternehmen, etwa aus der Gesundheitsbranche, untergebracht werden könnten.

Denkbar sei auch Handel, der allerdings innenstadtverträglich sein muss. Das Einzelhandelkonzept für Düren regelt, welche Branchen sich an den unterschiedlichen Orten ansiedeln dürfen. So ist es nicht gestattet, dass sich Geschäfte außerhalb der City breit machen, wenn sie ein ähnliches Sortiment bieten wie innerstädtische Läden. Die City soll auf diesem Weg geschützt und belebt werden. „Wir müssen immer zugunsten des Gemeinwesens planen“, sagt Baudezernent Zündorf.

(inla)
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