Aktion „72 Stunden: Uns schickt der Himmel“

Katholische Jugendarbeit : In 72 Stunden so viel wie möglich helfen

Innerhalb von 72 Stunden so viel Hilfe und Unterstützung aufbringen, wie es nur geht. Das ist der Sinn der 72-Stunden-Aktion, die deutschlandweit von der katholischen Jugendarbeit getragen wird. Für die Region Düren zeichnen das Bistum Aachen und der hiesige Regionalverband des Bundes der deutschen katholischen Jugend verantwortlich.

Die vorige große Sozial-Aktion der katholischen Jugendarbeit fand im Jahr 2013 statt. Damals nahmen mehr als 100.000 junge Menschen in über 4000 Projekten an der bundesweiten Aktion teil. In diesem Jahr ist es somit die bereits vierte Veranstaltung dieses Formats.

In der Region Düren haben sich zu der Aktion unter dem Motto „72 Stunden: Uns schickt der Himmel“ bisher 21 Gruppen angemeldet. Von Messdienergruppen, über Schulgruppen, bis hin zu der gesamten Kirchengemeinde Düren-Nord. Die inhaltliche Ausrichtung beinhaltet Aktionen mit ökologischen, kulturellen, sozialen und auch politischen Schwerpunkten. Mögliche Projekte im Rahmen der Aktion sind Renovierungen und Verbesserungen in Jugendheimen sowie auf Spielplätzen, aber auch das Pflegen von Pfarrgärten und Gemeindeflächen gehören dazu. Einige Gruppen sammeln zudem Spenden über den Verkauf von Marmeladengläsern und Backwaren. Während der vorigen Aktion im Jahr 2013 wurden beispielsweise Spendengelder mit einem Autowaschangebot erfolgreich eingesammelt.

„Das Ziel der 72-Stunden-Aktion ist es zu schauen, wo man etwas verbessern kann und wo Hilfe benötigt wird“, so Sarah Dittrich, Jugendbeauftragte des Bistums Aachen für die Region Düren. Neben anderen ehrenamtlich und hauptamtlich engagierten Helfern, wie dem Vorstandsmitglied des BDKJ-Regionalverbands Düren, Manfred Pakulat, und dem regionalen Jugendseelsorger Eric Mehenga, ist Sarah Dittrich im sogenannten „KoKreis Düren“. Der Koordinierungskreis für die 72-Stunden-Aktion organisiert und plant die Projekte, die vom 23. bis 26. Mai in unserer Region stattfinden sollen. „Es gibt drei Möglichkeiten, wie sich die einzelnen Gruppen engagieren können. Die „do it“-, die „get it“- und die „connect it“-Variante“, ergänzt Dittrich.

Ein Großteil der Gruppen hat sich bereits im Vorhinein um ein Projekt gekümmert und bekommt vom Koordinierungskreis Unterstützung, zum Beispiel bei der Beantragung einer Baugenehmigung für die Renovierung eines Spielplatzes. Bei der zweiten Projektvariante melden sich die Jugendgruppen einfach nur an – ohne ein festes Projekt und bekommen ein solches dann vom Koordinierungskreis zugewiesen. In der dritten Form des Engagements werden zwei Gruppen zusammengeführt, um ein größeres Projekt stemmen zu können.

Am Donnerstag, 23. Mai, findet die Auftaktveranstaltung der 72-Stunden-Aktion für die Region Düren, in der St.-Angela-Schule statt. Hierfür wird die Dürener Band „Die Bremsklötz“ bei einem Benefizkonzert einige Lieder zur Einstimmung der Projektgruppen spielen. „Die Bremsklötz“ sind gleichzeitig auch Schirmherren für die Region Düren und engagieren sich stark in der 72-Stunden-Aktion.

Für den Samstag während der Aktion werden regionale Politiker erwartet, die sich einzelne Projekte genauer anschauen und besuchen werden. Auch der Aachener Bischof wird nach Düren kommen und sich ein lokales Projekt ansehen.

Der bistumsweite Abschluss der Aktion, findet dann am Sonntag, 26. Mai, in der Stadthalle in Alsdorf statt.

Eine Besonderheit der Sozialaktion in der Dürener Region ist das geplante Abschlussessen für alle Dürener Gruppen. Der Fokus liegt hier bei der Zusammenführung der Gruppen und dem Austausch untereinander, so das Ziel des „KoKreises Düren“.

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