Schmidt: 800 Schmidter gegen den Rauswurf

Schmidt: 800 Schmidter gegen den Rauswurf

„Wir haben es im Augenblick nur noch mit juristischen Spitzfindigkeiten zu tun. Aber wir wollen kämpfen. Und der Kampf läuft.” Klare Worte von Adalbert van Londen, einer der Ex-Kirchenvorsteher von St. Hubertus in Schmidt.

In einem dreiseitigen Brief haben die ehemaligen Kirchenvorstandsmitglieder, die, wie berichtet, heute vor einer Woche vom Generalvikariat des Bistums Aachen ihrer Ämter enthoben wurden, jetzt erneut ihre Lage erklärt.

Darin heißt es unter anderem, dass der Schmidter Kirchenvorstand bereits vor zwei Jahren ein Gespräch mit Bistumsvertretern über die schwierige Zusammenarbeit mit Pfarrer Heinz-Josef Biste geführt hätten. Darüber hinaus sammeln die Mitglieder des Kirchenvorstandes seit Sonntag Unterschrifen in Schmidt.

Gegen ihre Absetzung und gegen die Einführung eines Pfarrverwalters bis zur Neuwahl des Kirchenvorstandes in zwei Jahren. „Bitte nehmen Sie zur Kenntnis” heißt es in dem Brief, dass wir uns energisch verbitten, dass die Geschicke der Pfarrgemeinde zwei Jahre lang fremdgesteuert werden.”

Adalbert van Londen: „Wir haben in vier Tagen bereits 800 Unterschriften gesammelt.” Ändern, so van Londen, würde das vermutlich nicht viel. „Aber nochmal: Wir kämpfen.”

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