Düren: 600 Attraktionen auf Rädern

Düren: 600 Attraktionen auf Rädern

„Die Autoindustrie ist immer der Sündenbock der Nation. Das muss endlich aufhören.” Klare Worte von Rolf Ferebauer, Vorsitzender der Kraftfahrzeuginnung bei der Eröffnung der 33. Dürener Autoschau auf dem Annakirmesplatz.

Allein im Kreis Düren, so Ferebauer weiter, arbeiteten über 2500 Männer und Frauen im Kraftfahrzeuggewerbe. „Und wir haben über 200 Auszubildende allein im technischen Bereich. Das darf auch nicht vergessen werden.”

Sparkassenvorstand Professor Herbert Schmidt hatte die Autoschau, zu der neben dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Düren auch Helmut Krings, Vizepräsident der Handwerkskammer gekommen war, offiziell eröffnet. Für Schmidt ist die große Verkaufsmesse mit weit über 600 Autos, Motorrädern, Wohnwagen und Wohnmobilen in Düren längst eine Institution.

Einen wehmütigen Moment gab es, als der Dürener „Mister Autoschau” und langjährige Chef der Kfz-Innung Fritz Pölderl sich ganz offiziell verabschiedete. Pölderl: „Ich weiß, dass Jörg Herten und Rolf Ferebauer, meine Arbeit sehr gut weiterführen werden.”

Ferebauer und Herten betonten, dass gerade das Kraftfahrzeuggewerbe ständig neuen Bedingungen gegenüber stehe. Ferebauer: „Wir haben die Probleme bisher immer gelöst. Die Ölkrise und die Weltwirtschaftskrise waren für uns Herausforderungen, die die Kfz-Innung gemeistert hat. Trotz aller Schwierigkeiten sind wir immer noch da.”

Auf dem Annakirmesplatz waren unzählige Besucherinnen und Besucher, um die vielen, fein polierten Fahrzeuge, die in der zumindest am Samstag Sonne funkelten zu bewundern.