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Gegen das Coronavirus: 6,1 Prozent schon mindestens einmal geimpft

Gegen das Coronavirus : 6,1 Prozent schon mindestens einmal geimpft

Etwa 6,1 Prozent der Menschen im Kreis Düren haben eine Impfdosis gegen Corona erhalten, 3,3 Prozent haben auch die Zweitimpfung erledigt.

Die teilt die Kreisverwaltung mit. Aktuell sind im Kreis 514 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 55 Neuinfektionen wurden seit Dienstag registriert.

Über die Frage, ob der Kreis ein zweites Impfzentrum in Jülich einrichten wird, ist noch nicht entschieden: „Wir wollen das Impfen forcieren und müssen dabei eine grundsätzliche Frage klären: Entweder setzen wir auf ein weiteres Impfzentrum oder auf die Zusammenarbeit mit Schwerpunktarztpraxen“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn am Mittwoch.

Spelthahn favorisiert Arztpraxen, wenn im April mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Er geht davon aus, dass der Wirkstoff Astrazeneca für ältere Bürger freigegeben wird und auch die Impfdosen von Biontech und Moderna in den Arztpraxen verimpft werden können.

Die Impfungen der beruflichen Gruppe aus der Priorisierungsgruppe eins (von vier) sind im Kreisgebiet größtenteils abgeschlossen. Ab Montag werden Impfungen für Beschäftigte in Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und der Kindertagespflege angeboten. Die Einrichtungen werden vom Impfzentrum informiert.

Die 514 Infizierten verteilen sich wie folgt: Aldenhoven: 20 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 607); Düren: 267 (3772); Heimbach: 13 (141); Hürtgenwald: 12 (311); Inden: 12 (174); Jülich: 34 (978); Kreuzau: 26 (482); Langerwehe: 19 (331); Linnich: 20 (386); Merzenich: 16 (385); Nideggen: 13 (387); Niederzier: 30 (535); Nörvenich: 15 (313); Titz: 6 (202); Vettweiß: 11 (273). Die Zahl der Todesopfer beträgt 229. Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet 119,8.

(pan/bugi)