500 Kinder und Jugendliche aus Düren bei der "72-Stunden-Aktion"

„72-Stunden-Aktion“ in Düren : Ökologisch, kulturell und sozial

„72 Stunden – uns schickt der Himmel“ heißt die bundesweite Aktion, in deren Rahmen seit Freitag auch rund 500 Dürener Kinder und Jugendliche für Andere tätig werden. Sie kommen aus Verbänden und Initiativen oder den Offenen Türen, sind Messdiener und Firmlinge.

30 Gruppen, darunter ganze Schulklassen sind noch bis Sonntag aktiv. Die inhaltliche Ausrichtung beinhaltet Aktivitäten mit ökologischen, kulturellen, sozialen oder auch politischen Schwerpunkten. Die Jugendlichen kochen und bauen für Andere, räumen auf, sammeln Müll, verschönern Orte, errichten Bienenhotels und machen Besuche in Altenheimen.

Beispielsweise denken Jugendliche in Rölsdorf an alle Menschen, die sonntags arbeiten. Sie werden allen Sonntagsarbeitenden im Stadtteil selbstgebackene Muffins schenken. Schüler der Realschule Wernersstraße säubern das Schulareal sowie den benachbarten Adenauerpark von Müll. Beim Auftakt auf dem Gelände der Angelaschule spielten die Schirmherren der Aktion, die Band „Bremsklötz“.

Die größte bundesweite von der deutschen katholischen Jugend getragene Sozialaktion in Deutschland organisieren in der Region Düren Sarah Dittrich und Manfred Pakulat. Sie statteten alle Gruppen mit einheitlichen T-Shirts und einem Aktionspaket mit allen notwendigen Hilfsmitteln und Werkzeugen aus.

Auch Bistum Aachen beteiligt

Für die Region Düren zeichnen das Bistum Aachen und der hiesige Regionalverband des Bundes verantwortlich. „Das Ziel der 72-Stunden-Aktion ist es, zu schauen, wo man etwas verbessern kann und wo Hilfe benötigt wird“, so Sarah Dittrich. Mit ihren Kollegen im Koordinierungskreis organisiert und plant sie die Projekte. „Es gibt drei Möglichkeiten, wie sich die einzelnen Gruppen engagieren können. Die „do it“, die „get it“ und die „connect it“ Variante.“, sagt sie.

Viele Gruppen haben sich auch schon Vorfeld der eigentlichen Aktion um ein Projekt gekümmert. Andere Jugendgruppen meldeten sich einfach an und bekamen ein Projekt zugewiesen. Geht es um größere Aufgaben, haben sich zwei Gruppen zusammengeschlossen, um das Vorhaben stemmen zu können.

Eine Besonderheit der Sozialaktion in der Dürener Region wird das Abschlussessen für alle Gruppen sein. Der Fokus liegt dabei auf der Zusammenführung der Gruppen und auf dem Austausch untereinander.

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