Warnstreik: 150 Textilbeschäftigte legen Arbeit nieder

Warnstreik : 150 Textilbeschäftigte legen Arbeit nieder

Diesmal gingen die Gewerkschaftler nicht auf die Straße, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, diesmal fand der Protest im Saale statt.

„Die Witterung war uns zu unsicher“, erklärten die Gewerkschaftsvertreter Paul Zimmermann und Volker Kohlisch von der IG Metall. Daher hatten sie die Mitglieder der Textil-Sparte in die Festhalle Birkesdorf gebeten, um mit einem Warnstreik vor der kommenden Tarifverhandlung am 12. Februar in Bielefeld den Textilarbeitgebern die Forderungen der Gewerkschaften nochmals vor Augen zu führen.

800 Beschäftigte

Die Gewerkschaft hat die Tarifverträge zum 31. Januar gekündigt. Die Forderungen der Arbeitnehmer lauten, in einem neuen Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf Monaten die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent anzuheben. Gefordert werden darüber hinaus verbesserte Regelungen für Altersteilzeit und eine Anhebung des Aufstockungsbetrages, wie Paul Zimmermann erklärte.

Im Raum Düren sind rund 800 Beschäftigte in drei Betrieben in der Textilbranche tätig: bei der Firma Heimbach in Mariaweiler, bei Anker-Teppichboden in Birkesdorf und im textilen Bereich von Voith in Düren. An dem Warnstreik am Mittwochnachmittag nahmen rund 150 Personen teil.

(sps)
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