Merzenich: 1000 Arbeitsstunden für die neue, schmucke Seniorentagesstätte

Merzenich: 1000 Arbeitsstunden für die neue, schmucke Seniorentagesstätte

Hartmut Schnitzler, Severin Servos, Peter Ferfers, Udo Franz und Norbert Ross sind stolz. Nicht zuletzt ihrem tatkräftigem Engagement ist es zu verdanken, dass es im Steinweg 21 in Merzenich jetzt eine Seniorenbegegnungsstätte gibt.

Rund 1000 Arbeitsstunden haben die fleißigen Männer investiert, jetzt konnte das schmucke Haus offiziell eingesegnet werden.

Als auf Initiative der Gemeinde vor zwei Jahren die „Freizeitgemeinschaft 55+” gegründet wurde, meldeten sich zunächst 30 Leute. Heute machen rund 100 rüstige Seniorinnen und Senioren mit und treffen sich regelmäßig zu Spiel- und Bastelnachmittagen, Kegelabenden oder gemeinsamen Ausflügen.

Schnell war klar, dass die Gruppe auch gerne ein eigenes Domizil hätte. Als RWE Power der Gemeinde das stark renovierungsbedürftige Haus im Steinweg anbot, griffen Verwaltung und Freizeitgemeinschaft sofort. Über ein Jahr haben die fleißigen Männer mit weiteren Helfern dann in „ihrem” Haus gearbeitet, das jetzt ein wahres Schmuckstück geworden ist.

Ursprünglich, so Bürgermeister Peter Harzheim, „habe die Gemeinde für die Renovierung rund 20.000 Euro veranschlagt. Dank des außergewöhnlichen Engagements habe die Renovierung die Gemeinde aber nur 8300 Euro gekostet. Etwa 6000 Euro habe RWE Power beigesteuert. Peter Harzheim: „Das bedeutet, dass wir im kommenden Frühling einmal über die Neugestaltung der Außenanlage sprechen können.”

In der neuen Seniorenbegegnungsstätte hat auch Michael Staab, der sich in Merzenich sowohl um die Belange der Jugendlichen als auch die Belange der Senioren kümmert, ein eigenes Büro. Und die Mitarbeiterin Susanne Heuft wird dafür sorgen, dass die Begegnungsstätte feste Öffnungszeiten hat. Damit, so Pfarrer Heinz-Dieter Hamacher bei der Einsegnung, „in dem neuen Haus gelebte Geselligkeit einzieht. Und die Menschen hier für- und miteinander da sind.”

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