Die erste Runde im FVM-Pokal: 1. FC Düren ist trotz Problemen Favorit

Die erste Runde im FVM-Pokal : 1. FC Düren ist trotz Problemen Favorit

Der Mittelrheinligist erwartet am morgigen Donnerstag in Niederau im Pokal den Landesligsten GW Brauweiler

Die Wünsche, die der 1. FC Düren für den Pokal auf Verbandsebene hat, unterscheiden sich nicht von denen, die auch die beiden Vorgängervereine in den letzten Jahren hatten: Einen großen Gegner an die Rur holen, am besten einen aus der Regional-, vielleicht mit Fortuna Köln sogar den einen aus der 3. Liga. Das hat zum letzten Mavor genau zwei Jahren geklappt, als der FC Düren-Niederau als Landesligist in der ersten Runde den Bonner SC empfing (am Ende nach ordentlichem Auftritt 2:0 für den Favoriten).

Jener Regionalligist wurde im Achtelfinale auch der SG GFC Düren 99 zugelost, er hatte damals, im November 2016, beim knappen 3:2 große Probleme, ins Viertelfinale einzuziehen. Es wird nicht wenige Zuschauer geben, die sich noch an diese spannenden Partien erinnern und auch der größte Erfolg in der Geschichte des früheren Clubs aus Gürzenich stammt aus diesem Wettbewerb.

Es war im Jahr 2007, als der damalige Oberligist nach einem sensationellen 3:0 bei den Amateuren des 1. FC Köln im Endspiel stand und plötzlich nur noch einen Sieg vom Einzug in den DFB-Pokal entfernt war. Ganz in der Nähe der BayArena verlor der krasse Außenseiter nur 0:1 gegen Bayer Leverkusen 2.

Niemand in der Stadt Düren erwartet vom Fusionsklub einen Durchmarsch bis ins Endspiel, aber diese erste Runde sollte der FCD erfolgreich hinter sich bringen, wenn am morgigen Donnerstag um 19.30 GW Brauweiler (im Burgauer Franz-Josef-Keimes-Sportpark in Niederau, nicht an der Westkampfbahn) Gegner in der ersten Runde ist. Die Kölner haben in der Landesliga als souveräner Bezirksliga-Aufsteiger mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, sind mit sechs Punkten aus acht Spielen nur Vorletzter. Sandro Bergs, der FCD-Coach, hält dennoch viel vom Kontrahenten: „Ich beobachte sie schon länger, sie spielen seit Jahren einen sehr ansehnlichen Fußball, waren in der Aufstiegssaison sehr souverän und effizient. Wenn wir gegen einen Großen antreten wollen, müssen wir gewinnen.“ Die Dürener sind klarer Favorit, müssen aber auf einige Spieler verzichten. Breuer, Bleja und Nießen sind verletzt, Kocak und Ebisu gesperrt, Neuzugang Türkmen noch nicht spielberechtigt.

(dma)
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