Aachen: Zweiter Schritt des Umbaus ist vollbracht

Aachen: Zweiter Schritt des Umbaus ist vollbracht

16 Meter lang und Raumhoch präsentiert sich die neue Kletterlandschaft, auf der nun die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Brand in den Pausen herumklettern und toben können. 35.000 Euro hat das hölzerne Gerüst gekostet - eine Summe, die die Schule ohne die großzügige Unterstützung der Aachener Bank und des Fördervereins nicht hätte aufbringen können.

„Wir binden uns ein, da unser Motto lautet: Hilfe zur Selbsthilfe leisten”, sagte Willi Braun, Vorstandsmitglied der Aachener Bank, als er einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Schuldirektor Walther Kröner überreichte. „Diese Summe ermöglicht uns, die nächste Stufe der Entwicklung ins Auge zu fassen”, bedankte sich Kröner.

Denn die Schule befindet sich in einem großen Umgestaltungsprozess. In einem ersten Schritt wurde bereits eine erste Kletterlandschaft im Wert von 20.000 Euro im Innenhof der Schule errichtet. Außerdem sollen noch weitere Projekte folgen: „Es kommen noch die Schritte drei, vier und fünf.” Dabei soll es unter anderem weitere Klettergerüste, Bänke, Liegen und neue Sportplatzbeläge geben, erklärte Walther Kröner.

Daher ist er erleichtert, dass die Umgestaltung so schnell voran geht. „Ein gutes Drittel des Prozesses ist geschafft.” Kröner rechnet mit der Fertigstellung des kompletten Projekts in zwei bis drei Jahren.

Verbessertes Gesamtbild

Die große Umgestaltung soll aber auch zu einem verbesserten Gesamtbild der Schule führen, verdeutlichte Willi Braun. „Die Schüleranmeldezahlen sind groß und solche positiven Kriterien steigern den Ruf der Schule.” Zusätzlich versicherte er, dass er keine andere Schule in der Region kenne, die ein Gesamtprojekt von solcher Größe in Angriff nehme.

Das Besondere an der Umgestaltung ist aber, dass die Kinder ihre eigenen Vorstellungen einbringen konnten. „Wir haben eine Umfrage unter den Schülern gemacht, was sie sich wünschen”, sagt Kröner. Mit diesen Anregungen wurde dann das Konzept des ungefähr 16 Meter langen Gerüstes entworfen.

Angela Fiege, Architektin und Mitglied des Vereins „Stadtoasen”, war für die Gestaltung und Umsetzung der Klettergerüste zuständig. Sie sagt, dass die Akzeptanz der Kinder sehr groß war. „Sie haben sogar in der Projektwoche aktiv mitgeholfen.” Iris Scheffen, Vorsitzende des Fördervereins der Schule ist sich daher sicher: „Durch die eigene Mitarbeit der Schüler werden die neuen Geräte viel mehr geschätzt.”

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