Aachen: Zwei Konzerte: Der Chor „KataStrophe“ feiert 25-jähriges Jubiläum

Aachen : Zwei Konzerte: Der Chor „KataStrophe“ feiert 25-jähriges Jubiläum

Ein Chor, der einfach Spaß an dem hat, was er tut. So würde sich der Chor „KataStrophe“ selbst beschreiben. Und Spaß am Singen haben sie nun schon seit 25 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums gibt der Chor zwei Konzerte, die einen Querschnitt des Repertoires zeigen, das über die letzten 25 Jahre entstanden ist.

Monika Kasperek ist Gründungsmitglied und hat 1990 mit Aushängen und Anzeigen im Klenkes nach Gleichgesinnten gesucht. So entstand ein Chor von Studenten, die regelmäßig im St. Leonhard Gymnasium probten. Schnell fanden sich immer mehr Mitglieder und es formte sich ein stabiler Chor, der 25 Jahre später gut 40 Mitglieder hat. Um die zehn von ihnen sind sogar ebenfalls von Beginn an dabei.

Kasperek freut sich sehr über die persönlichen Beziehungen und Freundschaften, die seitdem entstanden sind. „Wir werden alle gemeinsam alt“, erklärt sie und spielt mit einem Lachen darauf an, dass die meisten Mitglieder schon lange keine Studenten mehr sind. Aber gerade durch die lange gemeinsame Zeit ist der Chor so gut zusammengewachsen. Mittlerweile ist durch die gesammelte Erfahrung alles ein bisschen anders organisiert, es gibt viele Gruppen, die sich um kleine Aufgabenbereiche kümmern. So gibt es beispielsweise eine Liedergruppe, die Vorschläge für neue Lieder präsentiert, die dann mit dem ganzen Chor abgestimmt werden.

Auch Volker Adolf, seit 23 Jahren Mitglied, fühlt das Besondere, das die Mitglieder verbindet. „Das ist mehr als Freizeit für uns“, erzählt er und Kasperek unterstreicht noch: „Das merkt man auch auf der Bühne!“

Natürlich soll dieses Gefühl auch beim Jubiläumskonzert zum Publikum überschwappen. Es gibt eine bunte, abwechslungsreiche Auswahl an Stücken, die in 25 Jahren Chorgeschichte gesammelt wurden. Dabei legt der Chor viel Wert darauf, nicht einfach steif die Lieder vorzutragen. „Wir haben uns professionelle Hilfe geholt und an unserer Bühnenpräsenz gearbeitet“, so Adolf. Es sei sehr wichtig, auch optisch etwas zu bieten. So werde sich die Chorformation häufig ändern und Bewegung hinein gebracht werden.

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