Aachen: Zwei Busse in Unfälle verwickelt

Aachen: Zwei Busse in Unfälle verwickelt

Zwei Linienbusse sind am Dienstag in Unfälle verwickelt gewesen. Dabei wurden zwei Frauen leicht verletzt. Um 7.44 Uhr kam es zunächst zu einem Zusammenstoß auf der Neuhausstraße im Stadtteil Forst.

Ein von der Sittarder Straße kommender und in Richtung Trierer Straße fahrender „Long Wajong“, wie der überlange Bus von der Aseag genannt wird, stieß mit dem Pkw einer 38-jährigen Fahrerin zusammen, die von einem Parkplatz eines Supermarktes kam und aus ihrer Sicht nach rechts abbiegen wollte. Dabei hatte sie nach Mitteilung der Polizei zwar nach links geschaut, aber nicht in die Gegenrichtung, was wegen der Breite des 25 Meter langen Busses unbedingt von Vorteil gewesen wäre.

Sprecher Werner Schneider: „Eine kleine Unachtsamkeit mit großen Folgen.“ Der Mercedes der Frau wurde an der linken Vorderseite beschädigt und hinterließ auf 20 Metern Länge Schleifspuren an dem Großgefährt, das mit etwa 50 bis 60 Fahrgästen besetzt war. Während diese unverletzt blieben, klagte die 38-Jährige über Schmerzen in Nacken und Rücken. Sie wurde an Ort und Stelle von einem Notarzt versorgt, der per Rettungshubschrauber eingeflogen wurde, und vorsorglich ins Marienhospital gebracht. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 7000 Euro.

Gegen 11.50 Uhr geschah in der Stadtmitte erneut ein Unfall, in den ein Bus verwickelt war. Ein 72-jähriger Radfahrer bremste auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz im Bereich der Haltestelle Elisenbrunnen plötzlich ab, so dass ein 24-jähriger Busfahrer eine Vollbremsung vornehmen musste. Das bekam einer 47-jährigen Insassin schlecht, die vor einer Scheibe saß: Sie stieß mit dem Kopf dagegen und trug Kopf- und Halsschmerzen davon. Auch sie wurde mit einem Rettungswagen ins Marienhospital gebracht, Sachschaden entstand nach Mitteilung der Polizei nicht.

(hau)