Aachen: Zu teuer: Verwaltungsspitze stoppt Faltbühne im Kennedypark

Aachen: Zu teuer: Verwaltungsspitze stoppt Faltbühne im Kennedypark

Die Verwaltungsspitze hat die Notbremse gezogen und die geplante Installation einer zusammenfaltbaren Bühne im Kennedypark gestoppt. Stattdessen soll nun nach einer kostengünstigeren Lösung gesucht werden.

Wie das Presseamt der Stadt auf Anfrage mitteilt, würden die Kosten für eine stationäre Bühne das erwartete Maß deutlich übersteigen. Denkbar sei nun, eine mobile Bühne anzuschaffen.

Damit greift die Verwaltungsspitze eine Anregung auf, die der Burtscheider Veranstaltungsorganisator Ralf Dentzer zuletzt auch im Bürger- und Beschwerdeausschuss dargelegt hatte.

Er führte dort vor allem zwei gewichtige Gründe gegen eine stationäre Bühne an, deren Clou ein einfahrbares Faltdach sein sollte: Sie sei zu teuer und kaum gegen Diebstahl und Vandalismus zu schützen.

Knapp 150.000 Euro waren für den Bau der Bühne veranschlagt. Die derzeit größte mobile Bühne sei laut Dentzer hingegen schon für etwa ein Drittel der Kosten erhältlich.

Eine Person könne sie in weniger als einer Stunde aufbauen. Sie könne zudem bei Bedarf überall in der Stadt aufgestellt werden und genüge allen versicherungstechnischen Ansprüchen.

Diese Argumente haben nun offenbar den Verwaltungsvorstand überzeugt, der am Dienstag auch einen Ratsbeschluss für die Faltbühne korrigiert hat. Der Arbeitskreis Kennedypark soll nun eine preiswertere und praktikablere Lösung erarbeiten.

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