Zaun am Justizzentrum schlägt Wurzeln

Zaun am Justizzentrum schlägt Wurzeln

Die Mühlen der Justiz mahlen ja meistens langsam, weiß der Volksmund. Und das gilt sicher auch für eine ziemlich betagte „Baustelle“ im rückwärtigen Teil des Justizzentrums an der Sophienstraße.

Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte hatte jüngst eine entsprechende Anfrage an Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt gestellt, warum der große und nicht gerade ansehnliche Bauzaun auch nach mindestens zwei Jahren noch dort steht. Allerdings hat der zuständige Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) jetzt eine ziemlich plausible Begründung geliefert.

Im Mai dieses Jahres nämlich seien etliche Pflanzen im kleinen Park angesiedelt worden, die nun vor allem im Bereich der Böschung zur Sophienstraße hin vor Bodenerosion geschützt werden müssten. Daher sei dort ein Drahtgewebe eingelassen worden, um dem Grün zu ermöglichen, ungestört Wurzeln zu bilden, hieß es auf Anfrage beim BLB. Auch der mehr als mannshohe Zaun müsse bis zum nächsten Frühjahr an Ort und Stelle bleiben, um dies zu gewährleisten.

(m/h)
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