Aachen: Wettbewerb „macht Mathe“: Staubekämpfung mit Mathematik

Aachen : Wettbewerb „macht Mathe“: Staubekämpfung mit Mathematik

Wie entstehen Staus? Und wie kann man sie verhindern? 20 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Kaiser-Karls-Gymnasium haben sich im November beim internationalen Mathematikwettbewerb „macht Mathe“ mit solchen Fragen beschäftigt.

Der Wettbewerb „macht Mathe“ spricht einerseits im Rahmen der „Alympiade“ junge Leute an, die alltagsnahe Szenarien mit Mathematik untersuchen möchten. Beim Parallelwettbewerb „B-Tag“ gibt es zudem die Möglichkeit, sich intensiv mit einer innermathematischen Problemstellung auseinanderzusetzen, die über den klassischen Schulstoff deutlich hinausgeht.

Die „Alympiade“ ist eine alte Bekannte am Kaiser-Karls-Gymnasium. Diesmal beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Stauproblematik auf Autobahnen: Wie kommen Staus zustande? Welche Bedingungen müssen gelten, damit sie möglichst verhindert werden? Und vor allem: Wie kann man sie mathematisch in den Griff bekommen? Da es sich um einen Gruppenwettbewerb handelt, waren eine gute Absprache und eine Verteilung der Aufgaben wichtig.

Insgesamt nahmen am KKG fünf Gruppen an der „Alympiade“ teil, von denen zwei für die Landesrunde ins Rennen geschickt werden konnten. Dort belegten die Schülerinnen Luna Weiser, Elena Gensch, Antonia Ebert und Angelina Sokolova (alle Jahrgang Q1) einen guten geteilten fünften Platz. Pia Kölker, Nina Müller-Späth, Carolina Niewöhner und Frederike Kuperjans aus der Q2 konnten sich mit Platz 2 sogar für das Landesfinale der besten acht Alympiade-­Teams in Soest qualifizieren — und das im zweiten Jahr in Folge.

Nach Soest begleitet werden sie im Februar von Paul Paschmanns aus der EF, León van Eß, Laurids Schmacker und Florian Eßing (alle Q2), die sich ebenfalls mit einem zweiten Platz eine Einladung zum Workshop der besten vier B-Tag-Teams verdient haben.

Dort werden sie sich in Kooperation mit den drei anderen Teams vertieft mit dem schon im vergangenen November bearbeiteten geometrischen und zahlentheoretischen Problem der Pfeiluhren auseinandersetzen.

Pia, Nina, Carolina und Frederike haben das Ziel, sich in Soest als eines der zwei besten deutschen Teams für das internationale Finale der „Alympiade“ in den Niederlanden zu qualifizieren.

Mathe als Aufgabe fürs Team

Mathe als Teamarbeit neu denken ist auch am Gymnasium St. Leonhard seit einigen Jahren ein großes Thema. Die Schule nahm im November mit fünf Teams an der „Alympiade“ teil. Und auch von St. Leonhard hat sich eine Mannschaft für das Landesfinale qualifiziert. Alicia Reuland, Jana Hauer, Jakop Hopmann und Martha Binsfeld vertreten ihre Schule in Soest.

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