Aachen: Werke von „Ladis” im Eurogress ausgestellt

Aachen: Werke von „Ladis” im Eurogress ausgestellt

Er gilt als „Meister des Lichts”: Der spanische Maler Ladislao Romero Moghin, kurz Ladis, zeigt bis zum 15. Mai eine Auswahl seiner Werke im Aachener Eurogress. Zur Ausstellungseröffnung war Ladis mit seiner deutschen Ehefrau Margarete und dem gemeinsamen Sohn angereist.

Anlässlich der Karlspreisverleihung an Javier Solana sei die Idee entstanden, Gemälde eines zeitgenössischen Landsmannes auszustellen, so Eugen Rinder, Geschäftsführer des Eurogress. In einer kurzen Begrüßungsrede dankt Rinder dem Künstler, wie auch dem Organisator und Betreuer der Veranstaltung, Lothar Stoll.

Stoll würdigte Ladis´ einzigartigen Stil, Landschaften an der Costa Brava wie auch im Landesinnern teils in kraftvollen, teils in dezenteren Farbtönen zu gestalten. „Er hat eine unglaubliche Gabe, mit Licht umzugehen”, so Stoll über den Künstler. Ladis´ frühe surrealistische Werke seien - unübersehbar - stark von Salvador Dal? beeinflusst, der Ladis zwei seiner Bücher gewidmet habe.

„Heute ist Ladis´ Stil unverwechselbar”, so Stoll weiter. „Er unterscheidet sich wesentlich von den frühen surrealistischen Gemälden.” Surrealismus sei „reiner geistiger Automatismus” und „Ausdruck tiefer Gefühle”. Dem versucht Ladis (74) seit rund 62 Jahren einen Ausdruck zu verleihen. Bereits 1944 erhielt der Künstler Aufträge für Zeichnungen von Schulplakaten.

Vier Jahre später studierte Ladis in Barcelona Philosophie und Schrifttum. 1956 zog er nach Paris, um sich im Louvre mit berühmten Malern zu befassen. Seit den 90er Jahren sind Ladis´ Gemälde bei zahlreichen Ausstellungen in Spanien, zum Teil auch in Deutschland zu sehen. Bis zum 15. Mai können Interessierte täglich von 10 bis 18 Uhr Ladis´ Werke im Eurogress ansehen.

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