Aachen: Wenn dem Kuscheltier etwas fehlt, hilft das Teddybärkrankenhaus

Aachen : Wenn dem Kuscheltier etwas fehlt, hilft das Teddybärkrankenhaus

Wenn Teddy Ted, Schildkröte Schiggi oder Käfer Marie etwas fehlt, dann muss schnell gehandelt werden. Im besten fall reicht ein Pflaster, im schlimmsten Fall muss das gestauchte Bein geröntgt werden. Möglich wird das vom 19. bis 22. Juni, denn dann öffnet das Teddybärkrankenhaus in der Uniklinik Aachen wieder seine Türen für interessierte Jungmediziner und solche, die ihren Plüschtieren helfen möchten.

Das Teddybärkrankenhaus, das im großen Seminarraum des Uniklinikums, Pauwelsstraße 30, stattfindet, zieht jedes Jahr rund 2000 Besucher im Vorschulalter an und findet seit 2003 statt. Es richtet sich an alle Kuscheltierfans im Alter von drei bis sieben Jahren.

Im Vordergrund steht dabei, den Kindern spielerisch die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen. Die Kinder schlüpfen dabei in die Elternrolle und erleben so die Behandlung aus anderer Perspektive. Dabei steht insbesondere der Spaß im Vordergrund.

Parcours für Kinder

Auf einem abwechslungsreichen Parcours durchleben die Kinder das Aufnahmegespräch, die Anamnese und erhalten eine individuelle Krankenakte für ihre plüschigen Freunde. Je nachdem, welche Beschwerden vorliegen, erfolgt eine individuelle Behandlung, bei der auf moderne Hilfsmittel wie Labor, Röntgen, EKG, Ultraschall, MRT und OP-Saal zurückgegriffen werden kann.

Das Teddybärkrankenhaus ist ein Projekt der Fachschaft Medizin Aachen in Zusammenarbeit mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland. Neben den Aachener Humanmedizinstudenten beteiligen sich auch die studentischen Zahnmediziner sowie die angehenden Physiotherapeuten und Logopäden am Teddybärkrankenhaus. Schirmherr ist Dr. Norbert Wagner.

Kindergartengruppen können von Dienstag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr, im Teddybärkrankenhaus vorbeischauen, Privatpersonen am Freitag von 15 bis 18 Uhr. Weitere Infos gibt es unter Telefon 0241/ 8088166.

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