Aachen: Wenig Tore, aber viel Spannung bei der Stadtmeisterschaft

Aachen : Wenig Tore, aber viel Spannung bei der Stadtmeisterschaft

Tore waren ein rares Gut — dennoch war es spannend am Dienstagabend bei den Gruppenspielen der Gruppe F im Rahmen der Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup. Der vermeintliche Favorit — Neu-Bezirksligist FV Vaalserquartier — bat die C-Ligisten Schwarz-Rot Aachen und Germania Freund zum Duell.

Das überraschende Ausscheiden des SV Eilendorf am Vortag sollte den Spielern von der Vaalser Straße Warnung gewesen sein, doch die vermeintlich „Kleinen“ baten zum Aufstand.

Gleich im ersten Spiel erarbeitete sich der Favorit ein durchgängiges spielerisches Übergewicht. Vaalserquartier hatte Vorteile im läuferischen Bereich, verwandelte diese aber nicht in Tore. Schwarz-Rot warf kämpferisch alles in die Waagschale, stand defensiv recht sicher und kreierte mit fortlaufender Spielzeit die eine oder andere Konterchance.

Die klassentiefere Mannschaft zeigte durchaus individuelles Können, der C-Ligist ist gut aufgestellt. Gegen Ende des Spiels verstärkten die Grün-Weißen von der Vaalser Straße ihre Bemühungen um Zählbares, was den Schwarz-Roten immer größere Räume eröffnete. Große Chancen auf beiden Seiten waren die Folge. Am Ergebnis änderte sich nichts. Ein schöner Erfolg für die Spieler von Schwarz-Rot-Trainer Darius Krawczyk.

Vaalserquartier kam im zweiten Gruppenspiel gegen Germania Freund wieder in die Erfolgsspur. Ein 2:0 Sieg eröffnete alle Möglichkeiten für das Erreichen der Zwischenrunde. Serhat Uyaniker und Martin Gerke durch Foulelfmeter sorgten für den verdienten Erfolg.

Nur wenn Schwarz-Rot nun ihrerseits mit mehr als zwei Toren gegen Freund gewonnen hätte, wäre der Traum geplatzt. Doch im letzten Gruppenspiel standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber, Freund übernahm zunächst die Initiative, Schwarz-Rot hatte anscheinend zu viel Kraft beim Unentschieden gegen Vaalserquartier verbraucht.

Alle Angriffsbemühungen wurden schnell und früh unterbunden, das Spiel dümpelte dahin, klare Chancen blieben Fehlanzeige. Nach einer halben Stunde wurden die Möglichkeiten von Schwarz-Rot besser, der Pfosten und eine gewisse Unkonzentriertheit standen aber bei einigen Chancen dem Erfolg im Weg. Es blieb torlos — und der FV Vaalserquartier war mit einem blauen Auge davongekommen.

Mit dem bisheriger Turnierverlauf zeigte sich Organisator Leo Pennings zufrieden, zumal alle Begegnung fair gewesen seien. „Für das Final-Wochenende versprechen wir uns noch einmal einen schönen Endspurt.“

Mehr von Aachener Nachrichten