Aachen: Welche Zukunft hat das Kármán-Auditorium?

Aachen : Welche Zukunft hat das Kármán-Auditorium?

Mit der Zukunft des Kármán-Auditoriums nach der Schließung des dortigen Hörsaaltraktes beschäftigt sich eine öffentliche Veranstaltung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und des Fördervereins Aachen-Fenster am kommenden Freitag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Haus Löwenstein, Markt 39. Sie ist eingebettet in den zweitägigen BDA Workshop „denkwerk:stadt#3“ mit Architekten und Studierenden.

Mit der Schließung des Hörsaaltraktes zum vergangenen Sommersemester drohte nicht nur einem weiteren sensiblen innerstädtischen Stadtraum eine ungewisse Zukunft sondern auch eine fragwürdige Verlagerung studentischen Lebens an die Verkehrskreu-zung Turmstraße-Pontwall zwischen Mensa, Carl und Audi-Max.

Diese Schwerpunktverschiebung war für die Veranstalter Grund genug, folgenden Fragen nachzugehen: Welche Bedeutung hat dieses Gebäudeensemble als Denkmal und der Ort als Bindeglied zwischen Hochschule und Innenstadt für die Wissenschaftsstadt Aachen? Welche neuen konzeptionellen Ansätze können das Attribut Wissenschaftsstadt auch für den Bürger konkret erlebbar machen? Wie kann aus dieser Situation eine Chance für Innovation entstehen?

Nach einem Gespräch mit einem der Architekten des Kármán Forums, Wolf Büttner, und Statements der Vertreter der RWTH, des Bau- und Liegenschaftsbetriebs BLB, der Stadt und der Studierendenschaft sollen von den eingeladenen Gästen in mehreren Diskussionsrunden Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit dem Ort gegeben werden. Danach haben die Vertreter der Ratsfraktionen die Gelegenheit, mit ihren Ansichten den Abend zu beschließen.

Amien Idries, Chef vom Dienst unserer Zeitung, sowie Tim Rieniets von der Initiative Stadtbaukultur NRW werden durch die etwa vierstündige Veranstaltung führen. Für Stärkung in einer Pause ist gesorgt.

Anmeldungen sind bis Dienstag noch möglich per E-Mail an info@aachenfenster.de.

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