Aachen: Wegen Alemannia: Wahlhelferin Merkel kommt früher

Aachen: Wegen Alemannia: Wahlhelferin Merkel kommt früher

Nina Wolff und Markus Schmidt-Ott sind voller Elan. Das müssen die beiden jungen Wahlhelfer vom Unterstützerteam der CDU-Landtagskandidaten Ulla Thönnissen und Armin Laschet auch sein. Denn ab heute sind exakt vier Wochen Zeit, um die Bürger in den beiden Aachener Landtagswahlkreisen I (Thönnissen) und II (Laschet) davon zu überzeugen, ihre Stimme der CDU zu geben.

Besonders der Kreisvorsitzende Armin Laschet erinnert des Öfteren an das Trauma, als bei der letzten Wahl vor knapp zwei Jahren der Wahlkreis seines Kollegen Rolf Einmahl mit nur 287 Stimmen verloren ging. „Wir setzen deshalb nicht nur auf Facebook-Einträge”, kündigte Laschet erneut an, „wir werden von Tür zu Tür gehen und Hausbesuche machen”. Stolz stellten die beiden Kandidaten die Wahlplakate vor, alle Slogans seien gemeinsam mit dem Wahlkampfteam ausgearbeitet worden, nur das Layout stamme von der Agentur.

Das Wahlkampfteam bestehe inzwischen, erklärten Wolff und Schmidt-Ott, aus etwa 55 Unterstützern, die bis zum 13. Mai in ihren blauen T-Shirts richtig Gas geben wollen. Start ist am kommenden Samstag mit einem ersten „Canvassing”, wie sie den guten alten Infostand nennen, im Zentrum von Aachen, es dürfte der Holzgraben sein.

Freudig teilte Armin Laschet mit, dass Kanzlerin Angela Merkel ihren Aachener Termin am 23. April auf 17 Uhr vorverlegt habe. „Später spielt die Alemannia gegen Frankfurt, da wird jeder Fan gebraucht”, verließ den CDU-Mann der Galgenhumor angesichts der katastrophalen Tabellensituation der Schwarz-Gelben nicht. Eher ein Diskussionstermin sei der Auftritt von Norbert Lammert am 11. Mai. Der Bundestagspräsident wird ab 18 Uhr im „Franz” (Franzstraße 34) sprechen.

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