Aachen: Weg von TV und Computer, hin zum Rad

Aachen: Weg von TV und Computer, hin zum Rad

Den sicheren Umgang mit dem Fahrrad und technische Fähigkeiten erlernen derzeit acht Schüler der Alkuin-Schule in einer AG, für die der Radsportclub Zugvogel verantwortlich zeichnet. Der Verein und die Schule haben jetzt auch offiziell einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Schulleiter Günter Maaßen freut sich über das neue Angebot, das die Jungen und Mädchen ganz nebenbei vom Computer und dem Fernseher weglocken soll. Einmal pro Woche machen sich die Schüler mit dem Rad auf den Weg und erkunden die nähere Umgebung wie Tivoli und Lousberg. Bei schlechtem Wetter nutzen sie die Zeit und lernen, wie ein Reifen gewechselt oder wie ein Rad sachgemäß gepflegt wird.

Für Projektleiter Holger Sievers liegt die Hauptmotivation des Angebotes in der Bewegung, der Gesundheit und der sinnvollen Freizeitgestaltung. Und wenn sich unter den neuen Radsportlern auch ein neues Mitglied für den Verein findet, freut es den Radsportclub umso mehr.

Guido Diefenthal, Vorsitzender des RC Zugvogel, sieht im Ganztagsunterricht eine große Chance für die Vereine. „Man muss nur Übungsleiter finden, die nachmittags entsprechend Zeit haben“, sagt er.

Wunschzettel

Seit einem Jahr unterstützt der Verein unter dem Motto „Rad macht Schule“ interessierte weiterführende Schulen in der Aachener Region darin, Schüler auf dem Rad fit für den Verkehr zu machen. Mit dabei sind in Aachen die Hauptschule Drimborn, die Gesamtschule Brand und die Maria-Montessori-Gesamtschule.

Schüler, die Interesse aber kein eigenes Fahrrad haben, bekommen eins gestellt. „Und bei einem der Schüler steht ein Fahrrad jetzt auch auf dem Wunschzettel“, meint Mareen Becker, die die Schüler bei ihren Ausflügen als Lehrerin begleitet.

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