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Bauarbeiten auf der Peterstraße: Wasserversorgung am Aachener Bushof gestört

Bauarbeiten auf der Peterstraße : Wasserversorgung am Aachener Bushof gestört

Aufgrund eines Rohrbruchs ist derzeit die Wasserversorgung im Aachener Bushof gestört. Die nun nötigen Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf den Autoverkehr vor Ort.

Neben dem Bushof sind auch die Volkshochschule und die Stadtbibliothek sowie zwei Privathäuser betroffen, meldete Regionetz-Sprecherin Eva Wußing. Mitarbeiter seien bereits vor Ort, um den Schaden zu beheben. Die Arbeiten „gehen gut voran“, erklärte Wußing am Abend. Derzeit geht sie davon aus, dass der Schaden noch am Montagabend behoben und somit die Wasserversorgung wiederhergestellt werden kann.

Da die Baugrube sich im Bereich des Gehwegs befindet, seien die Auswirkungen auf den Autoverkehr geringer als befürchtet, so Wußing: „Auch das Rechtsabbiegen von der Peterstraße in Richtung Innenstadt funktioniert.“ Für die zwischenzeitliche Versorgung der betroffenen Anwohner mit Wasser hat die Regionetz zwei Standrohre eingerichtet.

Ein Wasserrohrbruch in der Lintertstraße hatte bereits am Wochenende zu einer Störung der Gasversorgung rund um die Adenauerallee geführt: In der Nacht zum Samstag waren leichte Druckschwankungen im Gasnetz zwischen Adenauerallee, Beverbach und Im Grüntal festgestellt worden. Teams der Regionetz entdeckten schließlich in der Adenauerallee einen Wasseraustritt und später in der rund zwei Kilometer entfernten Kirchstraße/Ecke Lintertstraße einen Wasserrohrbruch und eine defekte Gasleitung.

Die Tiefbau- und Reparaturarbeiten in der Kirchstraße starteten Sonntagmittag, das Gasleck war schnell repariert. Die Arbeiten an der Wasserleitung zogen sich dagegen den ganzen Sonntag hin. Parallel wurde in der Beverau das Gasnetz entwässert, um die Gasversorgung für rund 40 Haushalte wieder herzustellen. „Unsere Mitarbeiter sind derzeit dabei, die Hausanschlüsse wieder anzuschließen“, teilte Wußing am Montag mit. Diese Arbeiten könnten sich allerdings noch hinziehen, da die Regionetz-Mitarbeiter Zutritt zu den Wohnungen brauchten.

(red)