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Ein spezielles Coaching für Gestresste

Wassenbergerin gewinnt Zwischenprämierung beim Gründungswettbewerb AC²

Strahlende Gesichter bei der AC 2 -Zwischenprämierung. Die Digital Church in Aachen war am Donnerstag sehr gut besucht. FOTO: Andreas Herrmann

Aachen Eine Unternehmerin aus dem Kreis Heinsberg überzeugt bei der Zwischenprämierung von AC2 der Gründerregion Aachen. Vorgestellt wurde das Coaching „Burn-on“, das für Herausforderungen stark machen soll.

Damit hat Ute Meiborg nicht gerechnet. Unter all den vielen technischen Gründungsideen hat den Zuschauern in der Digital Church ihre Geschäftsidee am besten gefallen. Meiborg bietet Menschen, die in einem leistungsorientierten und stressigen Umfeld arbeiten, ein spezielles Coaching, das sie für berufliche Herausforderungen stark machen soll.

Unter dem Titel „Burn-on“ will sie mittels eines speziell entwickelten Konzeptes dafür Sorge tragen, dass es erst gar nicht zu „einem Motorschaden“ kommt. Und um dieses Bild eindringlich in den Köpfen ihrer Zuhörer zu verankern, hält sie bei ihrer Präsentation einen kleinen, roten Sportwagen in der Hand.

Die Zwischenprämierung beim aktuellen Gründungswettbewerb AC² erlaubte mit insgesamt zehn ausgewählten Geschäftsideen auch diesmal wieder einen guten Einblick in innovative Initiativen der Gründerregion Aachen. Laut Christian Laudenberg, Geschäftsführer Gründerregion Aachen, wurden insgesamt 68 Geschäftsideen eingereicht, die zehn besten wurden nun in ganz knappen Vorträgen in der Digital Church an der Jülicher Straße vorgestellt.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Teilnehmer ihre Ideen präsentierten. Die reichten von Verbesserungen beim 3D-Druck über ein „neuartiges grafisches Inhaltsverzeichnis für Software-Entwickler“ bis hin zu einer „nachhaltigen Projektabwicklung als Unterstützung für Architektur- und Planungsbüros“. Neben all den technisch orientierten Innovationen gab es aber auch einen künstlerischen Ansatz.

„Inviting Places“ bietet Unternehmen die Chance, ihr Firmenlogo als Möbel im eigenen Foyer zu platzieren, um so den Kunden den Eintritt ins Unternehmen angenehmer zu gestalten. Für staunende Blicke sorgte ein innovatives medizinisches Gerät zur Minderung der Cellulite, und „Madame Cargo“ gelang es in Windeseile, die Sympathien der Zuschauer zu gewinnen. Diese Geschäftsidee stellt Lastenräder in den Mittelpunkt und will neben dem Verkauf auch Zubehör, Accessoires und Service anbieten: Ein Rund-um-Paket für moderne Mobilität also.

Der AC²-Gründungswettbewerb bot so auch diesmal wieder einen interessanten Überblick über innovative Ansätze in der Region. Dass Ute Meiborg, Kreis Heinsberg, mit „Burn-on“ am Ende die Nase vorn hatte, damit hat sie selber nicht gerechnet. „Es gab so viele gute technische Ansätze“, sagt sie und staunt, dass gerade ihre Coaching-Idee beim Publikum so gut angekommen ist. Weitere Infos zu ihrem Konzept und den Impulsen für „Kopf, Körper und Herz“ finden sich auf der Internetseite www.utemeiborg.com.

Beim Zwischenwettbewerb sind es die Zuschauer selbst, die per Online-Voting über die Rangliste entscheiden. „Ute Meiborg hat das wirklich sehr gut präsentiert“, sagt eine Zuschauerin und meint entsprechend: „Sie hat verdient gewonnen.“ Gerade die Präsentation der Ideen in Form von sogenannten „Pitches“ spielt an diesem Tag eine entscheidende Rolle. Denn eine Idee kurz und dennoch verständlich zu präsentieren, ist laut AC²-Coach Silke Beaucamp eine sehr große Herausforderung.

In der zweiten Phase des Gründungswettbewerbs müssen die insgesamt über 100 teilnehmenden Projekte einen Businessplan entwickeln. Die besten drei Pläne werden dann am 9. Juni im Aachener Rathaus mit Geld- und Sachpreisen prämiert. Laut Veranstaltern können Interessenten auch jetzt noch in den Wettbewerb einsteigen.

Informationen und Anmeldungen bei der Gründerregion unter der Telefonnummer 0241/4460350 oder per Mail an info@ac-quadrat.de.

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