Aachen: Wahl zum nächsten Cambio-Standort läuft

Aachen: Wahl zum nächsten Cambio-Standort läuft

Rund 10.000 Kilometer im Jahr gelten als Richtwert. Wer eine kürzere Strecke zurücklegt, für den könnte Carsharing eine deutlich günstigere Alternative sein. „Für die Stadt Aachen ist das Mobilitätsmanagement ein zentrales Thema“, erklärt Armin Langweg vom Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen.

„Die Stadt soll der Motor sein, der die vernetzte Mobilität voranbringen soll. Carsharing ist dabei ein wichtiger Baustein“, ergänzt er.

Momentan gibt es in Aachen 32 Carsharing-Stationen. Nun soll eine weitere hinzukommen. Wohin? Darüber können die Aachener noch bis zum 30. Juni im Internet unter www.cambiowahl.de abstimmen. Zur Wahl stehen Standorte in Eilendorf, Hanbruch, Brand und am Barbarossaplatz.

Die Nachfrage nach Carsharing ist groß. In den letzten Jahren sei die Nutzerzahl rasant nach oben geschnellt, sagt Armin Langweg. Momentan sind rund zwei Prozent aller Aachener bei Cambio registriert. „Der Stadt Aachen kostet Carsharing kein Geld. Es hat für die Stadt aber einen hohen Nutzen. Deswegen unterstützen wir das sehr gerne“, sagt Langweg. „Carsharing ist kein Parkplatzproblem-Verursacher, sondern ein Löser. Durch ein Auto von Carsharing werden sieben private Fahrzeuge ersetzt“, betont er. Der Betreiber Cambio zahlt der Stadt für jeden Stellplatz Geld. „Die Stadt verschenkt keine Parkplätze.“

Insbesondere aufgrund der hohen Feinstaubbelastung in Aachen müsse der CO2-Ausstoß verringert werden. Carsharing könne dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Darüber hinaus schonen die „Autoteiler“ die Umwelt. Auch, weil immer mehr Elektroautos gemietet werden können.

So findet die Wahl im Rahmen eines vom Bund geförderten Projekts der RWTH Aachen, statt, dessen Ziel es ist es, die Rahmenbedingungen für einen elektromobilen Mobilitätsverbund in der Region zu verbessern. Momentan hat Cambio neun Elektro-Fahrzeuge in Aachen stationiert. Weitere sollen folgen.

(nih)
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