Aachen: Waffeln, Babymützen und Würstchen können helfen

Aachen : Waffeln, Babymützen und Würstchen können helfen

„Wir möchten nicht nur finanziell helfen, sondern auch ideell. Und wir packen mit an, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird“, betont Präsident Jürgen Ammann vom Kiwanis Club Aachen Urbs Aquensis. Seit sechs Jahren betreibt der Verein einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt, dessen Erlös wie alle anderen Aktivitäten für bedürftige und schwerkranke Kinder und ihre Familien bestimmt ist.

Die Holzhütte ist perfekt gelegen gegenüber der Mayerschen Buchhandlung in der Fußgängerzone zwischen dem Elisenbrunnen und dem Münsterplatz. „Hier kommt man leicht ins Gespräch, vor allem auch über soziale Themen, die uns am Herzen liegen“, erzählt Ammann. Schautafeln zeigen bisherige Erfolgserlebnisse wie Projekte oder Anschaffungen, die Kiwanis finanziert hat.

Und durch das große Engagement konnte der Stand in diesem Jahr vergrößert werden. Neben Punsch nach eigenem Rezept, frischgebackenen Waffeln und Würstchen gibt es nun auch selbstgestrickte Babymützen und leckeren Fruchtaufstrich.

Kiwi-Mango-Pfefferminze, Bratapfel und Apfel-Marzipan sind der Renner und werden gegen eine Spende abgegeben. „Die Leute greifen gerne auch mal tiefer in die Tasche, denn sie wissen, dass das Geld von uns sinnvoll verwendet wird“, betont Ammann.

Gerne würde er seinen Club noch etwas bekannter machen. Viele Aktivitäten stehen noch auf seiner Agenda, bevor sein Chefposten traditionell an den Vize weitergegeben wird.

Diese Woche überreicht der Club dem Aachener Vinzenzheim ein Pflegebett, dessen Anschaffung mit 5000 Euro finanziert werden konnte. Für schwerkranke Kinder und ihre Familien bedeutet es eine große Entlastung.

Im März findet im Krönungssaal des Rathauses ein Benefiz-Konzert mit 80 Musikern der Bundeswehr aus Siegburg statt. Und im April ist ein Benefizspiel von Alemannia Aachen gegen die Nationalmannschaft der Bundeswehr geplant. Präsident Jürgen Ammann hat in seinem Beruf als Stabsoffizier der Bundeswehr die entsprechenden Kontakte.

„Wenn zu unserem Konzert 800 Zuhörer kommen, können wir wieder genügend Geld für zwei oder drei Projekte sammeln“, hofft er. Bedarf gibt es immer, so viel ist klar, denn viele Kinder und ihre Familien in der Aachener Region sind auf Unterstützung angewiesen.

Noch am morgigen Samstag, 23. Dezember, von 12 bis 20 Uhr besteht die Gelegenheit, mit den Crewmitgliedern ins Gespräch zu kommen, einen Punsch zu trinken oder ein kleines Weihnachtsmitbringsel zu erwerben. Alle Einnahmen fließen zu 100 Prozent in die Projekte von Kiwanis.

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