Aachen: Vortrag: Wie der Zerfall der Sowjetunion in der Ukraine nachwirkt

Aachen : Vortrag: Wie der Zerfall der Sowjetunion in der Ukraine nachwirkt

„Und die Ukraine geht uns doch etwas an“ ist ein Vortrag mit Diskussion überschrieben, zu dem die Europa-Union für kommenden Montag, 20. April, einlädt.

Als Referenten wollen der Politologe Detlev Preuße und der WDR-Chefreporter Horst Kläuser Parallelen aus den Zeiten des Umbruchs in Osteuropa zum Maidan-Protest und den heutigen Entwicklungen in der Ukraine aufzeigen.

Preuße ist Autor des 2014 erschienenen Buches „Umbruch von unten: Die Selbstbefreiung Mittel- und Osteuropas und das Ende der Sowjetunion“. Als Leiter der Ausländerförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung hat er zudem Hintergrundwissen bei der Betreuung mittel- und osteuropäischer Graduierter sammeln können.

Kläuser, der seit November 2013 mehrfach aus Kiew über die Maidan-Proteste und die Situation in der Ukraine sowie als ARD-Sonderkorrespondent aus Kiew und Moskau berichtet hat, wird insbesondere auf den aktuellen Konflikt in Osteuropa eingehen.

Im Gespräch wollen sie Parallelen aus der Zeit des Zerfalls der Sowjetunion und der jetzigen Situation in der Ukraine aufzeigen, um zu einem besseren Verständnis der aktuellen Auseinandersetzung beizutragen. Zudem soll die Haltung der EU und insbesondere auch der Mitgliedsstaaten Frankreich und Deutschland beleuchtet werden. Im Anschluss laden die Veranstalter — neben der Europa-Union das Deutsch-Französische Kulturinstitut und das Informationsbüro Europe Direct — zum Austausch bei einem kleinen Imbiss ein.

Beginn ist um 19 Uhr im Gartensaal des Deutsch-Französischen Kulturinstituts, Theaterstraße 67. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Vortrag und Diskussion sind Teil des Karlspreis-Rahmenprogramms, das am heutigen Dienstag offiziell vorgestellt wird.

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