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Missverständnis: Vorfall an Grundschule aufgeklärt

Missverständnis : Vorfall an Grundschule aufgeklärt

Der Vorfall an der Grundschule in der Aachener Luisenstraße, der für große Unruhe gesorgt hatte, ist nun aufgeklärt. Der verdächtigte Mann wollte kein Kind abholen, es handelte sich um ein Missverständnis.

Am Mittwoch der vergangenen Woche sprach ein Betreuer der katholischen Grundschule Luisenstraße am Eingangstor einen zunächst unbekannter Mann an. Dieser habe den Aussagen des Betreuers zufolge angegeben, dass er einen Jungen abholen wolle. Da der Schulmitarbeiter den Unbekannten nicht zuordnen konnte, verständigte er besorgt die Polizei und informierte weitere Schulen.

An diesem Mittwoch meldete die Polizei schließlich: Entwarnung. Der Fall sei aufgeklärt. Umfangreiche Nachforschungen der Kriminalpolizei hätten ergeben, dass es „sich eindeutig um ein Missverständnis aufgrund sprachlicher Barrieren“ handelte, wie es im Polizeibericht heißt.

Demnach konnte die Beamten den ins Visier geratenen Mann finden. Dieser habe glaubhaft versichert, dass er gar nicht beabsichtigte, einen Jungen von der betreffenden Schule abzuholen.

Laut Polizei wurden die Erklärungen des Mannes vor Ort wohl falsch verstanden und in einen anderen und verdächtig erscheinenden Kontext gesetzt. Eine Namensgleichheit machte die Verwirrung dann perfekt.

Die Polizei stellte die Ermittlungen ein und setzte die betreffende Schule und die Eltern in Kenntnis.

(red/pol)