Vorbereitungen zur Städteregionsratswahl in Aachen

Städteregionsratswahl: Die Briefe kommen : Die Wahlbenachrichtigungen sind unterwegs

Der Nordkreis hat sie, Simmerath hat sie, Aachen hat sie noch nicht: Die Wahlbenachrichtigungen zur Städteregionsratswahl am 4. November. Bis zum Wochenende sollten aber alle Wahlberechtigten Post bekommen haben.

Dass sie am Sonntag, 4. November, einen neuen Städteregionsrat oder eine neue Städteregionsrätin wählen dürfen, wissen die meisten Aachener spätestens, seit die ersten Wahlplakate in der Stadt hängen. Ganz offiziell kommt die Benachrichtigung an alle rund 440.500 Wahlberechtigten per Post. Wie die Städteregionsverwaltung berichtet, sollten die Briefe bis Ende der Woche in der gesamten Städteregion zugestellt sein.

Zwar ist der Termin für die Wahl des Nachfolgers oder der Nachfolgerin von Helmut Etschenberg (CDU) etwas knapper als es sonst bei Wahlen der Fall ist. Grund für Aufregung ist das in den Verwaltungen allerdings nicht: „Das ist für uns alle ein routiniertes Verfahren“, sagt Detlef Funken, Sprecher der Städteregion. Es gebe höchstens noch Nachbesserungen bei der Aufteilung der Wahlbezirke. „Wir werden ja auch nicht so viele Stimmzettel auszählen müssen wie an Wahltagen, an denen mehrere Wahlen gleichzeitig stattfinden“, sagt er.

Wahlhelfer gesucht

Die Stadt Aachen ist derweil immer noch auf der Suche nach Wahlhelfern für den Wahlsonntag. „Wahlhelfer werden immer gesucht“, betont Harald Beckers vom städtischen Presseamt.

Zur Durchführung der Wahl braucht die Stadt für ihre insgesamt 161 Urnenwahllokale und 34 Briefwahllokale im Stadtgebiet für den Wahlsonntag 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Diese Helfer werden in den Wahlvorständen der Wahllokale als Wahlvorsteher, Stellvertreter oder Beisitzer eingesetzt. Im Fall einer Stichwahl wird die gleiche Zahl von Helferinnen und Helfern 14 Tage später, am Sonntag, 18. November, noch einmal benötigt.

Generell wird die Wahlbeteiligung ein spannendes Thema: Bei der Stichwahl der letzten Städteregionsratswahl im Jahr 2014 gaben gerade einmal 97.500 Menschen ihre Stimmen ab, das sind 22,22 Prozent aller Wahlbeteiligten. Damals setzte sich Helmut Etschenberg mit denkbar knappen 52,2 Prozent der Stimmen gegen die Kandidatin der SPD, Christiane Karl, durch.

Infos bei der Stadt

Wer gerne Wahlhelfer werden möchte, kann sich über die Homepage der Stadt Aachen, Suchbegriff StädtRegionsratswahl, über die dort hinterlegte Annahmeerklärung online anmelden. Diese Annahmeerklärung kann auch ausgefüllt und unterschrieben per Briefpost an die Stadtverwaltung geschickt oder in den Briefkasten eines städtischen Verwaltungsgebäudes eingeworfen werden.

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