Von Aachen nach Eupen: Musik überschreitet Grenzen

Euregionales Rockfestival : Beim „Isle of Culture“ spielen zwölf Bands auf vier Bühnen

Die Insel kann erobert werden! Die Macher von Chudoscnik Sunergia (Eupen), Jakobshof/Kimiko (Aachen) und Muziekgieterij (Maastricht) haben im Frühjahr des vergangenen Jahres die „Isle of Culture“ ins Leben gerufen, um die Kultur- und Konzertlandschaft in der Euregio Maas-Rhein besser zu vernetzen und mehr Reichweiten für ihre Veranstaltungen zu erzeugen.

Mit dem ersten „Isle of Culture Festival“ am Freitag, 25. Januar, im Alten Schlachthof in Eupen können sich die Freunde von Livemusik auf das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit freuen.

Vier Räume, vier Bühnen, zwölf Acts – so ist das Konzept des Festival-Abends. „Für unsere Frontliner wie Stereo MC’S DJ-Set aus London oder Grundrauschen aus Aachen eröffnen wir in der Halle des Alten Schlachthofes die Isle of Culture Stage. Songwriting, Elektro und DJs finden in den etwas kleineren, aber umso gemütlicheren Räumen wie im Speicher oder im Kesselraum ihren Platz“, erläutert Rick Opgenoorth von Jakobshof und Kimiko. „So kann jeder etwas für seinen Musikgeschmack finden, mal abfeiern und mal relaxen und gleichzeitig den ganzen Alten Schlachthof kennenlernen.“

Von den Locations der Nachbarn ist Opgenoorth ohnehin restlos überzeugt. „Erstaunlicherweise kennen viele Aachener den Alten Schlachthof noch nicht. Dabei ist da in gut erreichbarer Nähe wirklich ein toller Kulturkomplex entstanden. Und in Maastricht schaffen sie ähnliches mit der Muziekgieterij.“ Er selbst ist in Aachen noch auf der Suche nach einer für das Konzept passenden Örtlichkeit. Denn nach dem nächsten Gastspiel in Maastricht soll das „Isle of Culture Festival“ als dritte Station gegen Ende des Jahres auch in Aachen gastieren.

Doch jetzt heißt es erst einmal: Auf nach Eupen! Am besten mit dem Shuttlebus, der in Aachen um 20 Uhr in der Karmeliterstraße startet und um 2.30 Uhr in der Nacht den
Rückweg antritt. So muss niemand das eigene Auto bemühen und kann aus dem Angebot der Bars aus dem Vollen schöpfen. „Das funktioniert für den Eupen-Musikmarathon ja auch schon sehr gut“, meint Rick Opgenoorth.

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