Aachen: Vollsperrung an der Normaluhr: Eine Stunde für einen Kilometer

Aachen: Vollsperrung an der Normaluhr: Eine Stunde für einen Kilometer

Im Großen und Ganzen lief es rund, im Kleinen und Engen aber ging gar nichts mehr - so etwa sieht die Bilanz nach der Vollsperrung an der Normaluhr am Wochenende aus. Wer den abgeriegelten Verkehrsknotenpunkt auf Schleichwegen umfahren wollte, steckte vor allem am Samstag fest in den kleinen Sträßchen rund um die große Kreuzung.

Vor allem in der Beeckstraße und der Lothringerstraße staute sich das Blech. Trotz Hinweistafeln und Medieninformationen im Vorfeld hätten viele Autofahrer versucht, auf diesen schmalen Wegen durchzukommen, hat die Aachener Polizei beobachtet.

Weil die kleinen Straßen aber solche großen Verkehrsströme nicht aufnehmen können, gab es kein Durchkommen mehr. Nicht selten brauchten Autofahrer rund eine Stunde für eine Strecke von gerade mal einem Kilometer. Manche versuchten gar, über den Bürgersteig dem Chaos zu entkommen. Die Polizei veranlasste Absperrungen, um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten.

Hingegen ist es für die Aseag auch am Samstag „eigentlich ganz gut gelaufen”, wie Verkehrsleiter Sander Lutterbach meint. Die Busse steckten schließlich niocht auf kleinen Schleichwegen fest, sondern fuhren weiträumigere Umleitungen.

Schwierigkeiten gab es allerdings in der Bachstraße, überdie einige Linien wegen der Normaluhr-Sperrung ins Frankenberger Viertel geleitet wurden. Dort behinderten Falschparker die Busse, doch mit einem „kurzen Draht zum Ordnungsamt” sein die Probleme flott gelöst gewesen, berichtet Lutterbach. Sogar der Shuttle-Service mit Doppelgelenkbussen zum Alemannia-Heimspiel klappte.

Und an der Normaluhr selbst ging es auch flott voran: Bei den Arbeiten sei man dem Zeitplan sogar etwa voraus, meldet Rita Klösges vom Presseamt.

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