Verlautenheide: Viele Kinder kommen jetzt zu Fuß

Verlautenheide: Viele Kinder kommen jetzt zu Fuß

„Die Elternhaltestelle wird gut angenommen. Es ist ruhiger geworden vor der Schule“, meint Stephanie Küpper, Projektleiterin der Kampagne „FahrRad in Aachen“. Die Katholische Grundschule Verlautenheide setzt derzeit ein Mobilitätsprojekt der Stadt um. Dabei sollen unter anderem die motorischen Fähigkeiten und die Selbstständigkeit der Kinder gefördert werden.

Offensichtlich mit Erfolg, denn eine überwältigende Mehrheit der Kinder kommt inzwischen zu Fuß zur Schule. Das Fahrrad dagegen scheint noch keine Alternative zu sein. Das Wetter habe aber auch nicht mitgespielt, meint Schulleiterin Gabriele Corsten und hofft auf den Frühling. Bei einem Malwettbewerb haben die Jungen und Mädchen ihren Schulweg dargestellt. Die besten drei Bilder wurden jetzt prämiert. Anna Kudla bekam für ihre Elternhaltestelle den ersten Preis. Auf Platz zwei kam Merret Haacke und den dritten Platz teilen sich Lucio Sandig und Linus Kind.

Nicole-Kathrin Gabor, Referentin des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Aachen, forderte die Kinder auf, auch weiterhin über die Schöpfung nachzudenken. Die Aktion „Autofasten“ gehe in dieselbe Richtung wie ihr Einsatz für einen autofreien Schulweg. Und Autofasten beginne schon im Kindesalter, meint Küppers, die vor allem auch für einen sicheren Schulweg wirbt.

In diesem Rahmen spielen die Elternhaltestellen eine große Rolle. Eltern sollen ihre Kinder abseits der Schule aus dem Wagen lassen und ihnen so Gelegenheit geben, zumindest ein kleines Stück des Weges zu Fuß zu gehen. In Verlautenheide scheint das gut anzukommen.

Mehr von Aachener Nachrichten