Aachen: VfJ Laurensberg erreicht erstes Etappenziel: Kunstrasenplatz ist fertig

Aachen : VfJ Laurensberg erreicht erstes Etappenziel: Kunstrasenplatz ist fertig

Der VfJ Laurensberg hat das erste Etappenziel erreicht: Der langersehnte Kunstrasenplatz am Hander Weg ist fertig und wird sogar bereits bespielt.

Vor vier Jahren hatten die Fußballer einen Förderverein gegründet, um den notwendigen Eigenanteil für das neue Spielfeld zusammenzubringen. Das waren immerhin 100.000 Euro. Doch Dank zahlreicher Sponsoren ist es gelungen, das Geld zusammenzubekommen, zumindest fast.

„10.000 Euro fehlen noch“, sagt Stephanie Pfeifer, erste Vorsitzende des Fördervereins, der kleine Abschnitte des Kunstrasens an Paten „verkaufte“. Ein Sponsor erstellte kostenlos einen professionellen Internetauftritt, und so wurde das neue Grün Stück für Stück über Paten finanziert.

„Der Mittelpunkt ist noch zu haben“, sagt Stephanie Pfeifer. Allerdings ist der nicht gerade billig. 1500 Euro müsste ein Pate dafür hinlegen. Dass der Verein nun endlich — wie die meisten anderen seiner Größenordnung — einen Kunstrasenplatz hat, freut nicht nur den Vereinsvorstand. Gerade die Spieler sind dankbar, nicht mehr auf Asche spielen zu müssen.

Offiziell eingeweiht wird der Platz allerdings erst im kommenden März, wenn es wieder wärmer ist. Dann soll gefeiert werden. Der neue Platz ist allerdings nur eine Etappe für den VfJ. Der Verein will seine Aktivitäten an einem Ort konzentrieren und denkt an den Bau eines neues Vereinsheims in unmittelbarer Nähe. „Das Vereinsheim soll ein Treffpunkt für ganz Laurensberg sein“, sagt Andreas Weisheit, Vorsitzender des VfJ und Vorstand des Fördervereins.

Bislang hat der VfJ einen weiteren Platz an der Rathausstraße mit kleinem Vereinsheim und eben den Kunstrasenplatz am Hander Weg. Hier wird auch der benachbarte Rasenplatz genutzt, gemeinsam mit dem Rugby-Verein. Auch das Anne-Frank-Gymnasium und die Heinrich-Heine-Gesamtschule nutzen diese Plätze. Nach Meinung des Vereinsvorstands bieten sich hier also großartige Bedingungen für Schulen und Vereine.

„Umso mehr, als das Anne-Frank-Gymnasium auch einen Sport-Leistungskurs anbieten will“, sagt Weisheit. Ein Vereinshaus würde das Angebot seiner Meinung nach perfekt ergänzen. „So würde ein Treffpunkt für ganz Laurensberg entstehen“, meint er.

Mit rund 20 Mannschaften sei der VfJ einer der größeren Vereine in Aachen, sagen die Verantwortlichen. Jugendarbeit ist dabei offensichtlich ein ganz großes Thema. „Auch Flüchtlinge werden in den Verein integriert“, heißt es seitens der Jugendabteilung.

Jetzt bleibt dem Förderverein und dem VfJ nicht mehr, als zu hoffen, dass auch die noch die fehlenden 10.000 Euro möglichst schnell durch Paten aufgebracht werden.

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