Aachen: Vetschau: Bürger durch Windkraft nicht belästigen

Aachen: Vetschau: Bürger durch Windkraft nicht belästigen

Schon im September stellte SPD-Ratsherr Norbert Plum den Antrag, am Mittwochabend wurde er in der Bezirksvertretung Laurensberg behandelt: Plum wollte durchsetzen, dass beim Ausbau der Stromerzeuger im Windpark Vetschau alle unzumutbaren Belästigungen der dort wohnenden Menschen verhindert werden müssten.

„Seit Jahren existiert der Windpark Vetschau, die Stadt hat damit eine Vorreiterrolle bei der Nutzung regenerativer Energien übernommen. Und das ist ja begrüßenswert”, stellte Plum in seiner Begründung fest. Allerdings gebe es Beeinträchtigungen der in der Umgebung lebenden Bürger, die nicht unerheblich seien.

Die Verwaltung aber sah sich nicht in der Lage, Stellung zu beziehen oder gar einen Beschlussentwurf vorzubereiten. Also nahmen die Politiker das selbst in die Hand und entschieden, dass in Zukunft die Verwaltung alles tun müsse, um Beeinträchtigungen zu vermeiden. SPD, CDU und FDP schlossen sich Norbert Plum an, die Grünen stimmten gegen sein Begehren.