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Deutsch-belgische Grenze: Verurteilter Dieb versucht, mit falschen Papieren einzureisen

Deutsch-belgische Grenze : Verurteilter Dieb versucht, mit falschen Papieren einzureisen

Die Bundespolizei hat am Samstag einen 41-Jährigen am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch festgenommen. Er war eine Haftstrafe nicht angetreten und in Belgien untergetaucht.

Die Bundespolizei vollstreckte mit der Festnahme einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Trier wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls. Der Festgenommene hatte sich zu Beginn seiner sechsmonatigen Haftstrafe nicht gestellt und war in Belgien untergetaucht.

Bei dem Versuch, am Samstag mit dem Auto über die Grenze nach Deutschland zu kommen, hatte der 41-jährige Georgier sich bei den Beamten mit einem manipulierten Fahrzeugschein und einem gefälschten georgischen Führerschein ausgewiesen. Des Weiteren hatten der 41-Jährige und seine Begleiterin keinen gültigen Aufenthaltstitel für Deutschland. Sie waren beide als Asylbewerber in Belgien registriert gewesen und durften nicht nach Deutschland einreisen.

Das Paar wurde daraufhin wegen ausländerrechtlichen Verstößen angezeigt. Erschwerend kommt die Urkundenfälschung der Dokumente hinzu. Der 41-Jährige wurde nach seiner Festnahme in den Gewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Von hier wird er an die zuständige Justizvollzugsanstalt überführt. Seine Begleiterin erhielt eine Ausreiseaufforderung und musste das Bundesgebiet wieder in Richtung Belgien verlassen.

(pol)