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Schwarzarbeit im Baugewerbe: Verstöße auf Aachener Baustellen

Schwarzarbeit im Baugewerbe : Verstöße auf Aachener Baustellen

Mitarbeiter des Aachener Hauptzollamts haben in den vergangenen Tagen die Baubranche unter die Lupe genommen. Das Team der Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat sich im Stadtgebiet auf mehreren Baustellen umgesehen.

Wie das Hauptzollamt in einer Pressemitteilung schreibt, fanden die Prüfungen im Rahmen einer bundesweiten Aktion statt. „Aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Branche legt der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung einen starken Fokus auf das Baugewerbe“, erklärt Sprecher Konstantin Krumholz.

Demnach wurden in Aachen Firmen und insgesamt 46 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen geprüft. Der Aachener Zoll leitete vor Ort acht Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und fehlender Dokumente ein. In 16 weiteren Fällen besteht der Verdacht auf Unterschreitung des Mindestlohnes in der Baubranche oder auf das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt. In diesen Fällen wird derzeit weiter ermittelt.

Die Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) sind im Einsatz, um die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu überprüfen.

Die FKS der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig solche Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz in unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen durch. Dies sei ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, heißt es in der Pressemitteilung.

(red)