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Ausbrüche in Studierendenunterkünften: Verdacht auf britische Virusvariante in Aachen

Ausbrüche in Studierendenunterkünften : Verdacht auf britische Virusvariante in Aachen

Untersuchungen nach den Corona-Ausbrüchen in Studierendenwohneinrichtungen in Aachen weisen darauf hin, dass Bewohner mit der britischen Virusvariante infiziert sein könnten.

Wie die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und Städteregion Aachen in ihrer täglichen Mitteilung erklärten, seien zwei Proben auf die britische Virusvariante hin untersucht worden. Hierbei hätte sich der Verdacht, der aufgrund von „intensiven Reisetätigkeiten der Betroffenen“ aufgekommen war, erhärtet.

Nachgewiesen sei die Mutation allerdings nicht. „Ein Beweis kann nur durch eine Sequenzierung erbracht werden. Diese ist sehr aufwändig und dauert derzeit zwei bis drei Wochen, da sie nur in wenigen Laboren durchgeführt wird“, heißt es in der Mitteilung.

In beiden Fällen sei die Quarantäne für Kontaktpersonen sicherheitshalber auf 14 Tage verlängert worden. Eine Freistellung nach zehn Tagen sei nicht möglich.

(red)