Aachen: Urbaner Tanz auf mobilen Boden

Aachen: Urbaner Tanz auf mobilen Boden

Über einen neuen mobilen Tanzboden freuen sich die Besucher des Jugendtreffs Carl-Sonnenschein-Haus in der Stephanstraße. Tanzen ist hier schon seit Jahren groß angesagt. Schon vor 13 Jahren hat die Einrichtung ihren ersten Tanzraum gestaltet.

Jetzt gibt es einen zweiten, und der hat neben einem Tanzboden, der bei Bedarf wieder entfernt werden kann, auch einen klappbaren Spiegel. Laut Dieter Rütten vom Team des Carl-Sonnenschein-Hauses ist der Tanz inzwischen die Aktivität, die das Haus am meisten prägt. „Ich habe 2004 angefangen zu tanzen”, sagte Rae Dikilu vom Tanzteam „Formz” während der offiziellen Einweihung des neuen Tanzbodens. Er sei froh gewesen, im Carl-Sonnenschein-Haus eine Plattform zum Tanzen gefunden zu haben, und freue sich, zu sehen, wie viele junge Leute heute zum Tanzen kämen.

Künftig auch Kurse

Bislang war der Tanztreff eine offene Plattform. In Zukunft soll es aber auch Kurse geben. Welche Stile des urbanen Tanzes dabei vertreten sein werden, sollen die jungen Leute selbst entscheiden.

Daneben soll es ein zweites „Formz-Festival” geben, diesmal möglicherweise im Carl-Sonnenschein-Haus. Geplant ist auch ein Austausch mit einem Tanzteam aus der Türkei, so Dieter Rütten.

Dass „Formz”-Team des Carl-Sonnenschein-Hauses stellt hohe Ansprüche an die eigene Arbeit. Es will die „urbane Tanzkultur in Aachen etablieren und Jugendlichen verschiedener Schichten Werte für ihr Leben vermitteln”. Einen Einblick in die urbane Aachener Tanzszene bot das Team beispielsweise beim letzten September Special.

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