Aachen: Trierer Straße: Der Flüsterasphalt kommt

Aachen: Trierer Straße: Der Flüsterasphalt kommt

Umbau der Trierer Straße, dritter Bauabschnitt: Heute schlägt in Brand mal wieder eine Stunde der Wahrheit. Auf der stadtauswärts führenden Seite zwischen unterer und oberer Ringstraße wird sogenannter Flüsterasphalt aufgetragen.

Gehen die Arbeiten ihren geregelten Gang, dann werden die Asphaltiermaschinen mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Minute vorrücken, so dass nach fünf bis sechs Stunden das andere Ende des Asphaltierungsabschnitts erreicht wird. Während bei normalem Asphalt die Straße unmittelbar nach dem Aufbringen befahren werden darf, richten Bauleitung und Bezirksverwaltung die dringende Bitte an alle Brander, die Fahrbahn erst wieder zu betreten, wenn sie freigegeben worden ist. Andernfalls könnte der Asphalt Schaden nehmen.

Ab Montag wird diese Fahrbahnhälfte der Trierer Straße wieder dem Verkehr zugänglich gemacht und im Gegenzug die stadteinwärts führende Seite gesperrt, um die Vorbereitungen für die Asphaltierungsarbeiten am kommenden Wochenende zu beginnen. Ab 14. September werden alle vier Fahrspuren wieder zur Verfügung stehen. Regnen darf es beim Auftragen des lärmmindernden Asphalts allerdings nicht.

Das große Chaos blieb aus

Ursprünglich war geplant, den Asphalt in den großen Ferien aufzubringen, dann aber hatte der strenge Winter eine Verlegung auf den Schuljahresbeginn unumgänglich gemacht. Dennoch, so die Brander Bezirksamtsleiterin Marianne Krott, sei das große Chaos ausgeblieben. Daher ist sie voll des Lobes für alle Beteiligten.

Die Brander Polizei habe, unterstützt von Beamten aus der Innenstadt, während der ersten Schultage für die Schulwegsicherung gesorgt, auch der City-Service sei mit Verstärkung aus Aachen unterwegs gewesen, die Aseag habe sich mit zusätzlichem Personal um die Busfahrgäste gekümmert, und der zuständige städtische Fachbereich sowie die ausführende Firma hätten alles unternommen, um die Arbeiten so zügig wie möglich voranzubringen. Nicht zuletzt hätten auch die Brander Bürger und Geschäftsleute vorwiegend mit Geduld und Gelassenheit auf die langwierigen Umbauarbeiten reagiert.

Mit den Asphaltierungsarbeiten ist der dickste Knoten raus aus dem Umbauprojekt. Dann stehen nur noch die Arbeiten am Brander Berg zwischen der oberen Ringstraße und der Teilerinsel in Richtung Kornelimünster auf dem Programm.

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