Aachen: „time 2 talk”: Funkel und Heyen stellen sich den Fragen

Aachen: „time 2 talk”: Funkel und Heyen stellen sich den Fragen

Relegation, dritte Liga, Klassenerhalt - unter welchem Stichwort wird die aktuelle Saison abgehakt? Droht ähnlich wie 1990 der sportliche Absturz? Tatsache ist: Die Alemannia schwebt in höchsten Abstiegsnöten und braucht am Freitag dringend einen Sieg gegen Dynamo Dresden.

Natürlich präsentieren die „Aachener Nachrichten” auch in diesen krisengeschüttelten Zeiten ihre Alemannia-Runde „time 2 talk”. Allerdings erfordern außergewöhnliche Situationen auch außergewöhnliche Maßnahmen: Im Einvernehmen mit dem Klub werden die Gesprächspartner aus der Mannschaft aufgrund der kritischen sportlichen Situation erst kurzfristig festgelegt. Bis zum nächsten Talk am 16. April in Kohlscheid stehen noch die Partien in Ingolstadt (8.4.), gegen den VfL Bochum (11.4.) und beim MSV Duisburg (14.4.) auf dem Programm - allesamt aus Aachener Sicht „Schicksalsspiele”. Spätestens nach der Heimpartie gegen Bochum wird dann feststehen, wer am 16. April von Spielerseite bei „time 2 talk” zu Gast sein wird.

Auf dem Podium werden in jedem Fall Cheftrainer Friedhelm Funkel und Aufsichtsratsvorsitzender Meino Heyen sitzen. Der Coach und der designierte Präsident werden sich in der äußerst angespannten Lage den Fragen der Moderatoren Achim Kaiser und Bernd Büttgens stellen. Heyen, den die Mitglieder heute Abend mit hoher Wahrscheinlichkeit zum neuen Alemannia-Präsidenten küren werden, wird sicherlich über Pläne für die Zukunft sprechen können. Ein Alternativkonzept für einen Neuanfang in der dritten Liga müsste er ebenso skizzieren können wie die Grundlagen für eine Fortsetzung des schwarz-gelben Engagements in der zweiten Liga.

Von Interesse dürfte auch die Beantwortung der Frage sein, wie lange - im Falle des Abstiegs - die Alemannia in der dritten Liga überleben könnte. Termin: „time 2 talk” am 16. April um 19 Uhr im Sportpark Kohlscheid, Kaiserstraße 96. Der Eintritt ist frei. Alfred Nachtsheim ist möglicherweise nicht dabei

Bei der heutigen Jahreshauptversammlung der Alemannia kann der scheidende Präsident Alfred Nachtsheim aus privaten Gründen möglicherweise nicht dabei sein.

Der bisherige Vizepräsident und künftig für das Amt des Ehrenrates vorgesehene Klaus Dieter Wolff würde in diesem Fall die Versammlung im Eurogress leiten.

Für das neue Präsidiumstellen sich Meino Heyen (Präsident), Helmut Kutsch (Vizepräsident), Oliver Laven (Schatzmeister), Christoph Terbrack und Stephan Grießer (beide Beisitzer) zur Wahl.