Aachen: Theaterschule Aachen: Die Kuh Rosemarie und doppelter Lessing

Aachen : Theaterschule Aachen: Die Kuh Rosemarie und doppelter Lessing

Auf gleich mehrere spannende Stücke können sich Freunde der Theaterschule Aachen ab dem kommenden Wochenende freuen. Die Kuh Rosmarie schimpft mit dem Schwein, weil es sich benimmt wie ein Schwein.

Überhaupt ist Rosmarie so zickig, dass der Bauer eines Tages beschließt, sie ins Flugzeug zu verfrachten und nach Afrika zu schicken. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Unter der Regie von Roman Kohnle bereiten Schüler der Theaterschule Aachen das Erfolgsstück „Die Kuh Rosemarie“ von Andri Beyeler derzeit für Kinder ab vier Jahren vor.

Laut Kohnle geht es vor allem um das „Miteinander“, und bevor alle Tiere und Menschen wieder friedlich miteinander leben können, machen sie eine Wandlung durch. Premiere ist am Samstag, 16. Dezember, um 15 Uhr im Space im Ludwig-Forum.

Weitere Aufführungen: Sonntag, 17. Dezember, um 15 Uhr, Dienstag, 19. Dezember, um 14 Uhr, Mittwoch 20. Dezember, um 14 Uhr, Donnerstag, 21. Dezember, um 10 Uhr und um 14 Uhr.

Gotthold Ephraim Lessing steht gleich mit zwei Stücken auf dem Programm der Theaterschule. „Minna von Barnhelm“ und „Emilia Galotti“ werden an einem Abend gespielt. „Das geht sehr gut“, versichert Regisseur Robert Kohnle. Er hat sich für die Inszenierung dieser Stücke entschieden, weil hier zwei starke Frauen repräsentiert werden.

„Emilia Galotti“ sei spannend wie ein Krimi und zeige eine Frau, die den Tod der Unterdrückung durch einen Mann vorziehe. Und Minna von Barnhelm gelinge es, ihren durch den Krieg traumatisierten Geliebten wieder zurück ins Leben zu holen. Nach Tellheims Rückkehr interessiert Minna nur die Frage, ob er sie noch liebt oder nicht. Dann kommt sie zu dem Schluss: „Sie lieben mich noch. Genug für mich.“

Roman Kohnle ist begeistert von der Sprache dieser beiden großen Klassiker von Lessing. Was gelesen vielleicht ein bisschen sperrig klinge, sei auf der Bühne gesprochen von einer großen Lebendigkeit, sagt er. Er habe sich bei beiden Stücken jeweils auf die Haupthandlung konzentriert, so könne ein Stück nach dem anderen gespielt werden. Die Stücke werden jeweils rund eine Stunde dauern, dazwischen gibt es eine Pause. Premiere ist am Samstag, 16. Dezember, um 19.30 Uhr im Space im Ludwig-Forums.

Weitere Aufführungen: Sonntag, 17. Dezember, um 18 Uhr, Dienstag, 19. Dezember, um 19.30 und Donnerstag, 21. Dezember, um 19.30 Uhr.

Kooperation mit Kulturbetrieb

Karten gibt es beim Kundenservice Medienhaus, beim Klenkes-Ticket und zum selben Preis auch an der Abendkasse. Die Eintrittskarten berechtigen auch zum Besuch des Museums. Beide Premieren entstanden in einer Kooperation zwischen der Theaterschule Aachen und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen.