„The Voice Kids“: Aachener Thapelo scheitert im Finale nur knapp

„The Voice Kids“ : Aachener Thapelo scheitert im Finale nur knapp

Auch wenn es am Ende nicht für den ganz großen Wurf gereicht hat, Thapelo aus Aachen darf mächtig stolz auf sich sein. Schließlich erreichte der 14-jährige Schüler die finale Endrunde der Sat.1-Castingshow „The Voice Kids“ und scheiterte dort nur knapp.

Der gebürtige Hamburger musste sich wie drei weitere junge Talente dem Duo Mimi (15) und Josefin (13) geschlagen geben.

Vor der Endrunde war aber noch eine große Hürde im Berliner Studio Aldershof zu nehmen. Denn Thapelo musste zunächst Mitstreiter Dio hinter sich lassen. Der ebenfalls 14-jährige Wiener war inzwischen zum Kumpel geworden und sorgte im Team von Lena Meyer-Landrut für einen harten Konkurrenzkampf. Nachdem beide solo ihr Können unter Beweis stellen durften – Thapelo präsentierte eine Interpretation von Seals „Kiss from a Rose“ – gingen sie gemeinsam mit der Grand-Prix-Siegerin von 2010 auf die Bühne.

Dann musste sich die 27-jährige Mentorin für einen Sänger entscheiden, der sich in ihren Augen gegen die drei übrigen Aushängeschilder der anderen Jurymitglieder durchsetzen kann. Sie entschied sich für „Engagement und Leidenschaft“ und damit für den Achtklässler der Aachener Maria-Montessori-Schule. Der hatte anschließend genug Zeit, seinen jüngsten Erfolg sacken zu lassen und durchzuatmen. Denn die anderen Finalisten hatten den Weg in die Endrunde noch zu gehen.

Bei seinem letzten Auftritt („Perfect“ von Ed Sheeran) traf Thapelo, der mit einer kräftigen Soul-Stimme ausgestattet ist, gewohnt jeden Ton; die stehende Ovationen aus dem Publikum waren der gerechte Lohn. Danach konnte er nur noch abwarten – abwarten, ob und wie die Konkurrenz liefert, und abwarten, wie die Zuschauer votieren. Die Entscheidung nahm der 14-Jährige dann, da es das Jugenschutzgesetz Minderjährigen nicht erlaubt, nach 22 Uhr auf der Bühne zu stehen, neben den anderen Finalisten im Publikum sitzend entgegen.

Dort musste der ehemalige Musicaldarsteller tapfer hinnehmen, dass er den Titel der siebten Staffel des Wettbewerbs und somit unter anderem 15.000 Euro Ausbildungsförderung nur knapp verpasste.

(kit)
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