Kornelimünster: Tausende Besucher zum Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster erwartet

Kornelimünster : Tausende Besucher zum Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster erwartet

Die letzten Vorbereitungen laufen. Die großen Fahrgeräte stehen, und auch die kleineren Stände legen nun ihre Waren aus. Bis 14 Uhr muss am Mittwoch alles bereit sein, denn dann öffnet der 43. Historische Jahrmarkt in Kornelimünster.

Der Titel ist Programm: Zum einen, weil der Markt seit 1976 jährlich stattfindet, zum anderen wegen seines altertümlichen Flairs. Dafür sorgen nicht allein die malerische Kulisse Kornelimünsters, sondern auch originelle Buden, die nostalgischen Fahrgeräte und das für einen Jahrmarkt typische Programm. Das Credo der Organisatoren und Aussteller lautet ganz klar: „Entschleunigung“, sagt Dr. Ewald Vienken, Propst der Gemeinde St. Kornelius. „Wir wollen ein konträres Programm zu großen Freizeitparks und Kirmesveranstaltungen bieten.“

Und dennoch wird viel los sein in den nächsten vier Tagen: Schaubuden, Gaukler und Kunsthandwerker — insgesamt 130 Händler — werden mit ihren Ständen im gesamten historischen Ortskern vertreten sein. Die meisten von ihnen sind seit Jahren dabei. „Es hat schon etwas Familiäres“, sagt Bezirksbürgermeister Jakob von Thenen, der den Jahrmarkt am Mittwoch um 19 Uhr gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer in der Kirche St. Kornelius eröffnen wird. „Wir freuen uns immer wieder auf die Begegnungen.“

Diese Gemütlichkeit scheint auch bei den Besuchern anzukommen. Auch in diesem Jahr werden von Mittwoch bis Sonntag wieder mehrere Tausend Besucher aus der Region erwartet. Bei so viel Treiben im beschaulichen Kornelimünster darf ein Verkehrskonzept nicht fehlen.

Eingeschränkter Verkehr

Der gesamte historische Ortskern wird für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Nur für Anwohner und Anlieferer werden Ausnahmen zugelassen: Bis eine Stunde vor und ab einer Stunde nach der Veranstaltung ist die Durchfahrt möglich. Geöffnet ist täglich von 11 bis 22 Uhr, Mittwoch und Freitag aber erst ab 14 Uhr und Sonntag nur bis 20 Uhr.

Die Korneliusstraße, Unter den Weiden, Am Berg und Schaungracht werden als Bewohnerparkbereiche ausgewiesen und nur mit einer Parkgenehmigung befahrbar sein. Auch die Klauser Straße und die Zehntstraße werden gesperrt und von Verkehrshelfern überwacht.

Für die zahlreichen Besucher gibt es aber genug andere Parkmöglichkeiten. Sie können sowohl in den nicht gesperrten Straßen parken als auch auf den Wiesen an der Dorffer Straße und Breiniger Straße gegen eine Gebühr.

Und falls doch mehr Besucher kommen als erwartet, ist man in Kornelimünster flexibel: „Dann erweitern die Landwirte ihre Flächen und mähen weitere Stücke“, erklärt Bezirksamtsleiterin Rita Claßen. „Parkplätze sind also immer da.“ An den Ortseingängen weisen Schilder auf das Parkangebot hin. Behindertenparkplätze befinden sich an der Korneliusstraße/Breinigiger Straße.

Wer nicht mit dem Auto anreisen möchte, hat außerdem die Möglichkeit, mit dem Bus (Linien 35, 55, 65) oder mit dem Fahrrad zum Beispiel über den Vennbahnweg anzureisen. Verkehrsteilnehmer, die Kornelimünster nicht besuchen wollen, werden gebeten, den Ort großräumig zufahren.

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