Aachen: Szene in Aachen: Mit Blues von Phil Seeboth dem Alltag entfliehen

Aachen: Szene in Aachen: Mit Blues von Phil Seeboth dem Alltag entfliehen

Die Vorliebe für Southern Blues Rock liegt Phil Seeboth quasi im Blut. Sein Großvater arbeitete in den 1940er Jahren auf den Baumwollplantagen Louisianas — eine anstrengende und schweißtreibende Arbeit. Dabei war er aber auch unmittelbar umgeben von einer der aufregendsten Zeiten des Blues und seinen Protagonisten.

Jahrzehnte später steht nun Enkel Phil Seeboth auf den Konzertbühnen des Landes und spielt eben jene Musik, die bereits sein Großvater hörte, und bringt Groove und Rhythmus aus den Südstaaten der USA nach Deutschland. Gemeinsam mit Mario Hemken wird Phil Seeboth am kommenden Mittwoch, 30. Mai, im Franz auftreten.

Im Gepäck haben die beiden einen bunten Mix Country Blues, bei dem man sich entspannt zurücklehnt und mit dem Fuß den Takt mitwippt. Neben klassischen Blues Songs, werden aber auch stilverwandte Songs dargeboten.

„Die bekannten Bluesgrößen der damaligen Zeit haben nämlich nicht nur ausschließlich klassischen Blues gespielt, sondern auch anderes beliebtes Material. Wir werden also auch einiges von Tom Petty, Bob Dylan, Eric Clapton oder den Allman Brothers spielen“, erklärt Gitarrist und Sänger Phil Seeboth, wobei der Harp-Player Mario Hemken einen Großteil der Soli übernehmen werde und Phil Seeboth sich neben dem Gesang mehr auf das Rhythmus-Fundament und den Groove konzentrieren werde, kündigt Seeboth an.

Blues-Liebhaber sollten sich auf einen Abend mit viel Groove einstellen, perfekt um den Alltagstrott einmal zu vergessen. Das Konzert sei für jeden das Richtige, der handwerklich gut gespielte Musik mag und — natürlich — ein Faible für Blues hat, erklärt Seeboth.

Im Franz hat der Musiker bereits drei Mal gespielt, er freut sich auf den Abend dort. „Alle Konzerte waren ein nachhaltig schönes Erlebnis. Zum einen liegt es am Publikum, das wirklich zuhört und für das man wirklich spielen möchte. Zum anderen an dem netten und professionellen Kontakt zum Betreiber“, sagt der Musiker.

Wer nun selbst Lust auf einen Abend mit groovendem Südstaaten-Blues hat, der sollte nächsten Mittwoch ins Franz gehen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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