Sylvesterlauf des DLC Aachen steht in den Startlöchern

Sportlicher Jahresausklang am Silvestertag : Fast die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr

Kurz vor dem Jahreswechsel steht auch der traditionelle Aachener Sylvesterlauf wieder in den Startlöchern. Das eingespielte Team des DLC Aachen hat vor allem am kommenden Wochenende alle Hände voll zu tun, damit am Montag, 31. Dezember, bis zu 2500 Laufbegeisterte das Jahr 2018 sportlich beenden können.

Silvester ist für viele Menschen ein Ereignis mit festen Abläufen. Da gibt es natürlich um Mitternacht ein Feuerwerk, vorher wird Blei gegossen und wahlweise Fondue oder Raclette verspeist. Und im Fernsehen gehören Ekel Alfreds Silvesterpunsch und das Dinner for One ebenfalls für viele zum letzten Tag des Jahres einfach dazu. Für viele Aachener gesellt sich dazu noch der traditionelle Sylvesterlauf.

Für den veranstaltenden DLC Aachen bedeutet das alle Jahre wieder „the same procedure as every year“, um in der silvestertypischen Sprachregelung zu bleiben. Und diese gleiche Prozedur wie in jedem Jahr sieht vor, dass sich wieder rund 130 Helfer rund um den Rundkurs in der Innenstadt einsetzen, damit bis zu 2500 Aachener, Aachenerinnen und Menschen aus der Umgebung das Jahr 2018 sportlich beenden können.

„Die einzelnen Orga-Teams wissen was zu tun ist“, kann sich der Hauptverantwortliche für den DLC, Dennis Joswig, auf eingespielte Abläufe verlassen. Die Streckenführung und Distanzen der drei Läufe bleiben gleich, auch die Anmeldeformalitäten (siehe Infobox) sind unverändert. „Allerdings ist in diesem Jahr der Austragungstag, ein Montag, eine Besonderheit“, sagt Joswig. Denn wegen des Wochenendes unmittelbar davor müssten einige Dinge wie Absperrgitter, mobile Toiletten oder auch der rote Zielteppich früher als normal üblich angeliefert werden. Auch beim eigentlichen Streckenaufbau am Montagmorgen müsse berücksichtigt werden, dass die Geschäfte noch geöffnet seien. „Das sind aber nur Dinge, die die Organisation betreffen“, sagt Joswig, „davon merken die Läufer gar nichts.“ Und durch die geöffneten Geschäfte hofft Joswig auch auf ein reges Zuschauerinteresse entlang der Strecke.

Doch komplett identisch mit dem Jahreswechsel 2017/18 ist die Prozedur in diesem Jahr dann doch nicht. Da wäre natürlich zunächst das Wetter, das sich von Jahr zu Jahr ändert. Für Dennis Joswig und sein Team ein Segen, denn: „Schlechter als letztes Jahr geht ja wohl nicht.“ Wind und Regen hatten Sportler und Organisatoren vor zwölf Monaten arg zu schaffen gemacht. Für den kommenden Montag sehen die Aussichten mit wolkigen, aber trockenen sieben Grad bei schwachem Wind zwar wesentlich besser aus, dennoch habe man auf den Sturm im vergangenen Jahr reagiert. „Wir haben mehr Gewichte für unsere Absperrgitter besorgt, setzen an windanfälligen Ecken mehr Helfer ein und haben uns nochmal neue Gedanken gemacht, wo wir Werbebanner aufhängen und wo besser nicht“, erzählt Joswig.

Und noch etwas ist anders: Vermutlich wird Dennis Joswig nach dem Lauf nicht mehr so schnell zuhause sein wie am Silvestertag 2017. „Damals war ich schon um 20 Uhr daheim“, erinnert er sich. In diesem Jahr aber habe der DLC die Siegerehrung des Schülerlaufs rund 20 Minuten nach hinten geschoben und damit unmittelbar vor den Start des 4,8-Kilometer-Laufs platziert. „Dann sind schon die rund 1000 Läufer am Start oder beim Aufwärmprogramm und geben so eine schöne und stimmungsvolle Kulisse für die Schüler ab“, hofft Joswig. Folglich werde er vermutlich am kommenden Montag erst zwischen 20.30 und 21 Uhr nach Hause kommen.

Um die TV-Klassiker zu sehen, wird es jedenfalls noch reichen. Der WDR wiederholt den Silvesterpunsch aus der Serie „Ein Herz und eine Seele“ um 23 Uhr und der NDR zeigt das „Dinner for One“ um 23.35 Uhr letztmals im Jahr 2018.

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