Aachen: Südstraße ist wieder voller Musik

Aachen: Südstraße ist wieder voller Musik

Es ist wieder soweit: In gewohnter Tradition wird am Wochenende, 27. und 28. September, das beliebte Südstraßenfestival gefeiert. Und auch in diesem Jahr lockt das Straßenfest mit einer großen Vielfalt an musikalischen Darbietungen.

„Wir bemühen uns immer, ein sehr ausgewogenes Programm im alternativen Bereich zur Verfügung zu stellen“, erklärt Rick Opgenoorth vom Jakobshof, der das Fest gemeinsam mit dem Club Hotel Europa veranstaltet.

Von Reggae über Ska und Balkan bis hin zu Electro, Soul, Latin ist für jeden Geschmack was dabei. Die Veranstalter achten auch immer auf eine rege Beteiligung lokaler Bands. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf Moses (seine Musik wird als Funky-Deutsch-Pop-Soul beschrieben) freuen, außerdem auf die folkigen Klänge von Naima, auf die Ska-Band Quicksteps und auf Electro-Musik von Grundrauschen. Alles „made in Aachen“.

Außerdem gibt es den üblichen Kinderflohmarkt im Park. Der wird in diesem Jahr nicht von der OGS Reumontstraße organisiert. Daher bemühen sich die Veranstalter, ihn selbst auf die Beine zu stellen. Es soll eher ein spontaner Flohmarkt werden, wo man sich direkt vor Ort anmelden kann.

„Ein bisschen was Berliner Mauerpark-Charakter“, scherzt Udo Mays vom Hotel Europa. Neben den Ständen sollen dann auch verschiedene DJs auflegen. Wenn das Wetter mitmacht, sollte das alles sehr entspannt zu werden.

Das Straßenfest zeichnet sich außerdem durch eine friedliche Atmosphäre aus, was den Veranstaltern besonders gut gefällt: „Das Schöne daran ist ja, dass so viele unterschiedliche Menschen mit guter Laune zusammen kommen können“, findet Mays.

Auch die Bands kämen immer wieder gerne, viele von ihnen sind bereits alte Bekannte. „Das sind auch Bands, die man sonst nicht für fünf Euro sehen kann“, versichert Mays. Fünf Euro beträgt der Eintritt pro Tag — und davon kriegt man das volle musikalische Programm geboten: Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 13 Uhr.

Auch in diesem Jahr rechnen die Veranstalter wieder mit großem Andrang, daher wird es eventuell gegen Abend Einlass-Sperren geben. Es empfiehlt sich also früh da zu sein und die frühen hochkarätigen Bands zu sehen. „Das musikalische Niveau ist auch in diesem Jahr von Anfang an sehr hoch“, verspricht Opgenoorth. Er schätzt, dass 4000 bis 5000 Besucher kommen — über das Wochenende verteilt, versteht sich.

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